Zweite Verkehrsüberwacherin im Dienst

|   Stadtlohn

Die Stadtverwaltung beschäftigt seit Kurzem eine zweite Politesse. Mit der zusätzlichen Mitarbeiterin sollen die Beschwerden aus der Bevölkerung über falsches Parken im Stadtgebiet besser bearbeitet werden. „In der Vergangenheit hat es immer wieder Beschwerden über behindernd abgestellte Autos gegeben, gerade in den Wohngebieten. Bisher waren der Schwerpunkt der Kontrollen die Innenstadt und der Bereich rund um das Krankenhaus. Mit der zweiten Politesse können auch andere Gebiete in Stadtlohn hinzu kommen“, sagt Thomas Gausling, Leiter des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung.

Was sind die häufigsten Verstöße? Das Parken auf Gehwegen, an Engstellen und entgegen der Fahrtrichtung kommt überall im Stadtgebiet vor, In der Innenstadt und auf den Parkplätzen wird oft auch das Auslegen eines Parkscheins oder einer Parkscheibe vergessen. Gerade das Parken auf Gehwegen stellt eine Behinderung für Fußgänger dar, insbesondere für solche Personen, die auf einen Rollator oder Rollstuhl angewiesen sind. Aber auch die jüngsten Verkehrsteilnehmer werden gefährdet und zu waghalsigen Aktionen verleitet, denn sie müssen bis zu ihrem achten Lebensjahr auf Gehwegen fahren. Thomas Gausling fasst es so zusammen: „Fußgänger haben nichts auf Autobahnen verloren, Autos nichts auf Geh- und Radwegen.“

Natürlich komme es auch vor, dass jemand sich über ein ‚Knöllchen‘ beschwert, sagt Thomas Gausling. Aber wer richtig parke, werde auch nicht verwarnt. Notfalls müsse man ein paar Meter laufen. Das Auslegen einer Parkscheibe dauere nur ein paar Sekunden, und wer keine habe, könne sich im Bürgerbüro kostenlos eine Parkscheibe besorgen, so die Stadtverwaltung.

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