Zwei Münsterländer erreichen die Atlantikküste

|   Stadtlohn

Wie vor zwei Wochen berichtet, sind der Stadtlohner Triathlet Didier Duret und sein Freund Heiner Hüchtebrock (Vreden) mit dem Fahrrad und Gepäck von Stadtlohn nach Bourgneuf-en-Retz am Atlantik gestartet. Auf ihrer Tour von mehr als 1.000 Kilometern wurden sie auf den ersten beiden Etappen von ihrem Freund Michael Kappelhoff aus Stadtlohn durch Deutschland, die Niederlande und teils Belgien begleitet.

Durch Belgien und Nordfrankreich setzten sie ihr Abenteuer zu zweit fort. An Tag vier erwischte sie der Regen. Die beiden wurden – im wahrsten Sinne des Wortes - nass bis auf die Unterhose. Nach Klamottenwechsel und einer verlängerten Mittagspause mit einer nordfranzösischen Spezialität -Frikandel mit Marualsosse - in Douai (Frankreich) ging es zum Tagesziel nach Péronne. Dort profitierten sie von der tollen Gastfreundschaft, ließen ihre Wäsche waschen und konnten selbst gut ausspannen. Überall wurden sie sehr herzlich empfangen. Alle Hoteliers und Gastgeber freuten sich in Corona-Zeiten sehr über ihre sportlichen Gäste.

Die nächsten Etappen führten die beiden durch die riesigen Kornkammern Frankreichs, Getreidefelder soweit das Auge reichte. Das Wetter wurde von Tag zu Tag besser und war zum Schluss hin schon fast zu warm. Der Weg führte die beiden über Straßen, Waldwege, Single-Trails, ehemalige Bahntrassen und an Kanälen entlang. Auch viele Höhenmeter waren zu bewältigen - und unzählige Fotomotive gab es auf dem Weg durch die Flusstäler von Somme, Seine und Sarthe einzufangen.

Die längste Etappe war ursprünglich von Dreux bis nach Maresché mit 131 Kilometern und 1.168 Höhenmetern geplant. Die beiden fuhren wieder in Begleitung – dieses Mal mit ihrem französischen Freund Rodo. Übernachtet wurde nicht im Hotel, sondern bei Freunden in Maresché und anschließend in Avrillé. Nach einer kleinen Streckenanpassung ging es am letzten Tag – bei vorhergesagten 30 Grad im Schatten - um 6.30 Uhr auf die letzte Etappe. Wieder zu dritt – diese Etappe mit Freund Francois aus Avrillé.

Nach 100 Kilometern an der Loire entlang bis nach Nantes und danach noch guten 50 Kilometern Richtung Westen bzw. Bourgneuf-en-Retz beendeten die drei bei sengender Hitze mit 158 Kilometern ihre längste Etappe. Begeistert wurden sie am Atlantik von Familie und Freunden empfangen.

Für Duret erfüllte sich ein Lebenstraum: einmal mit dem Rad „nach Hause“ in die alte Heimat zu fahren. Nun erwarten die beiden mit Spannung das Ergebnis ihrer Spendenaktion für den Prinz Botho Kindergarten (Kontonummer auf der Website unter www.sus-stadtlohn.de/triathlon). Im Anschluss an ihre sportliche Tour gilt es nun noch ein paar Tage am Atlantik mit Familie und Freunden zu entspannen.

www.sus-stadtlohn.de/triathlon

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