Zukünftige Entwicklung des Bierbaumgeländes

|   Vreden

Für das Bierbaumgelände wurde ein neues städtebauliches Konzept entwickelt und in der Sitzung des Rates am 20. Februar vorgestellt. Entsprechend der gestiegenen Nachfrage nach innerstädtischen verdichteten Wohnformen und dem geänderten Einkaufsverhalten sieht das Konzept neben einem hohen Wohnanteil zwar noch eine Einzelhandelsnutzung vor, diese aber im geringerem Ausmaß als bislang vom Eigentümer favorisiert. Über die Jahre hatte ein regelmäßiger Meinungsaustausch zwischen Eigentümer, Verwaltung und Politik stattgefunden, obwohl die Vorstellungen über die zukünftige Entwicklung unterschiedlich waren.

Im Rahmen der Neuaufstellung des Flächennutzungsplans 2030 ist das Bierbaumgelände als Wohnbaufläche festgelegt worden. Das gültige Einzelhandelskonzept sieht dort keine Einzelhandelsnutzung hinsichtlich nahversorgungs- und zentrenrelevanten Sortimente vor. Ein Lebensmittelhandel in angemessener Größenordnung könnte aber im Rahmen der laufenden Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes dort genehmigt werden.

Max Stroetmann, einer der Geschäftsführer der L. Stroetmann Lebensmittel GmbH & Co. KGD, stellte zwei mögliche Varianten für das Stadtquartier "Alte Weberei" vor. Bei der ersten Variante ist das E-Center ungefähr in der Mitte des Areals geplant, bei der zweiten Variante zur Nobertstraße hin. Die Vorstellung der Pläne diente als erster Schritt im öffentlichen Meinungsbildungsprozess. Eine städtebauliche Würdigung und eine Prüfung der Auswirkungen auf die bestehenden Einzelhandelsstrukturen müssen noch erfolgen.

Der Rat der Stadt Vreden hat einstimmig die vorgestellte Planung zur Kenntnis genommen und die weitere Beratung an den Bau-, Planungs- und Umweltausschuss verwiesen.

 

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