Zeitreise in faszinierende Epochen

|   Heek

Einblicke in die faszinierende Musikwelt aus der Zeit um 1700 erhielten 47 Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 18 Jahren in den Herbstferien im Alte-Musik-Camp der Landesmusikakademie NRW. Dort unternahmen sie eine Zeitreise, auf der sie Musikschätze vergangener Epochen neu entdeckten. Auf historischen, aber auch modernen Instrumenten probten sie Ensemblestücke, improvisierten und probierten Musik aus – natürlich mit Abstand und unter Wahrung aller Hygieneregeln.

Das Alte-Musik-Camp wurde großzügig gefördert durch die Volksbank Gronau-Ahaus eG. Jochen Schürmann, Leiter der Heeker Volksbank-Filiale, bilanzierte bei einer Stippvisite die Musizierlust des Nachwuchses: „Ich finde es wunderbar, wenn die vielen Kinder und Jugendlichen so viel Freude an Alter Musik haben und damit die Vergangenheit in klingendem Bewusstsein und Andenken halten!“ Weitere Förderer waren das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Landesmusikakademie NRW.

Die Teilnehmenden des Alte-Musik-Camps kamen überwiegend aus dem Münsterland, dem Rheinland und Ostwestfalen. Künstlerischer Leiter war der Geiger und Konzertmeister Andreas Klingel, dem ein Team von acht Dozentinnen und Dozenten für historische Tasten-, Streich- und Blasinstrumente zur Seite stand. Viele der Lehrkräfte sind aktive Mitglieder des Arbeitskreises „Nachwuchsförderung Alte Musik NRW“. Zudem gab es vier Betreuer und Betreuerinnen, die zum Teil auch Dozentenfunktionen erfüllten. Gemeinsam erarbeiteten alle ein abwechslungsreiches Programm, das von prominenten Werken Händels – Teile aus der „Feuerwerksmusik“ – und großen Namen wie Dowland, Purcell und Rameau bis hin zu unbekannteren Kompositionen vorwiegend aus dem 17. und 18. Jahrhundert reichte.

Zum festlichen Abschluss des Alte-Musik-Camps gab es am Freitagnachmittag, 16. Oktober, ein Konzert aller Teilnehmenden in der Nienborger Kirche. Was in den vergangenen Jahren als öffentliche Veranstaltung großen Anklang fand, musste diesmal aus Corona-Schutzgründen den Angehörigen der jugendlichen Musikerinnen und Musiker vorbehalten bleiben.

 

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