Wüllener Musikverein setzt voll auf den Nachwuchs

|   Ahaus

Mit einer Veränderung, ansonsten mit dem bewährten Vorstandsteam will der Musikverein die neue Saison in Angriff nehmen.Auf der Jahreshauptversammlung im Vereinslokal Höstenpumpe bestätigten die Mitglieder jeweils einstimmig die Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern, die sich erneut zur Wahl gestellt hatten. Christoph Almering wird demnach auch in den kommenden zwei Jahren als Erster Vorsitzender den Musikverein anführen. Die musikalische Leitung bleibt bei Christoph Harpers, der ebenfalls für zwei Jahre wiedergewählt wurde. Geschäftsführer bleibt André Heuer, Schriftführerin Anne Kemper. Eine Neubesetzung gab es hingegen auf dem Stuhl des Kassierers: Kai Plümer stellte sich nicht mehr zur Wahl, dafür wählten die Mitglieder Hajo Eberhardt für zwei Jahre ins Amt. Seinen dadurch frei gewordenen Posten als Notenwart bekleidet fortan neben dem wiedergewählten Jens Tenhumberg Hannah Bauch. Kassenprüfer bleiben Ansgar Oenning und Christian Wynk.

Deutlich betonten die Vorstandsmitglieder in ihren Vorträgen, dass die Nachwuchsarbeit im Mittelpunkt der Vereinsentwicklung steht. Wie aktiv gerade das Jugendorchester und das Aufbauorchester schon heute sind, legte Jugendwart Henning Kühl dar. Der Posaunist selbst hatte im vergangenen Jahr durch einen herausragenden Erfolg bei „Jugend musiziert“ geglänzt, wo er im Regionalwettbewerb 24 von 25 Punkten erreichte und sich für die nächste Runde qualifizierte.

André Heuer ließ in seinem Geschäftsbericht noch einmal das vergangene Jahr Revue passieren. Besonders erfolgreich verlaufen seien das Fronleichnams-Wunschkonzert mit Rekordbesuch sowie das Weihnachtskonzert, das schon Wochen vorher ausverkauft gewesen sei. Nach wie vor stelle aber auch das Schützenfest in Neuss mit vier Tagen Einsatz einen besonderen Höhepunkt im Jahresprogramm dar. Vorsitzender Christoph Almering machte deutlich, dass aber auch gerade die musikalische Begleitung der heimischen Feste (Karneval, Schützenfest und andere) enorm wichtig für das Vereinsleben und das Zusammengehörigkeitsgefühl im Dorf seien.

Dirigent Christoph Harpers zeigte sich in seinem Jahresbericht hoch erfreut über die enorm starke Beteiligung bei den Proben. Außergewöhnlich viele Musikerinnen und Musiker kamen auf eine Quote von deutlich über 90 Prozent. Die beste Beteiligung wies Celina Bomers nach, die im ganzen Jahr nur ein einziges Mal fehlte. Durch dieses hohe Engagement habe man auch das musikalische Niveau spürbar weiterentwickeln können.

Erfreuliches hatte auch Kassierer Kai Plümer zu berichten. Die Kassenlage sei trotz der vielen Aktivitäten und teils auch hohen Kosten für unterschiedliche Bereiche sehr stabil. Gleichzeitig sei es aber auch wichtig, schon jetzt an große anstehende Investitionen zu denken. So stünde neben neuen Uniformen demnächst vor allem die Erweiterung des Probenraums an.

Stellvertretender Vorsitzender Gerrit Möllers stellt den Mitgliedern zu diesem Punkt den aktuellen Sachstand vor. Demnach habe man schon mit der Stadt Kontakt aufgenommen und wolle demnächst über die künftigen Raumbedarfe sprechen. Man erwarte, dass sich mit dem Auszug der Feuerwehr aus dem alten Gerätehaus entsprechende Erweiterungsmöglichkeiten ergäben.

Vereinsmitglied Karl-Hermann Plümer als Vertreter des Volksmusikerbundes war es schließlich vorbehalten, die Ehrungen vorzunehmen. Für zehnjährige Mitgliedschaft zeichnete er Stefan Erning, Marc Hippers, Janis Lösing, Christian Sandkuhle, Bastian Wynk und Theresa Vortkamp aus. Seit 20 Jahren ist Kristin Plümer dabei. Mit dem Vereinslied „Wir halten fest und treu zusammen“ gingen die gut gelaunten Musikerinnen und Musiker schließlich zum gemütlichen Teil über.

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