Workshops zum Thema „Schulsozialarbeit“

|   Kreis Borken

Das Aufgabenfeld Schulsozialarbeit gewinnt immer mehr an Bedeutung für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern. An vielen Grundschulen konnte dieser Bereich in diesem Jahr installiert werden. Dies ist möglich durch die enge Kooperation zwischen den Schulen und der Jugendhilfe. Das Bildungsbüro des Kreises Borken hat deshalb nun zwei Workshops zu den Themen "Schulsozialarbeit – neu an der Schule" und "Neu in der Schulsozialarbeit" veranstaltet. Eingeladen dazu waren zum einen alle Schulleitungen, die das Aufgabenfeld neu an ihrer Schule installiert haben, sowie Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter, die ihre Tätigtkeit in diesem Bereich aufgenommen haben.

An dem zweitägigen Workshop "Schulsozialarbeit – neu in der Schule" in der Schönstatt-Au in Borken nahmen 14 Schulleiterinnen und Schulleiter teil. Auch die Veranstaltung "Neu in der Schulsozialarbeit" war gut besucht: 16 Fachkräfte von Grund-, Real-, Gesamt- und Förderschulen aus dem Kreis Borken beschäftigten sich an zwei Tagen im Borkener Vennehof mit diesem Aufgabenbereich. Ziel war es, die Einführung in das vielfältige und anspruchsvolle Praxisfeld Schulsozialarbeit zu unterstützen. "Wir wollten insbesondere auch die neuen Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter miteinander in Kontakt bringen", erklärt Anne Rolvering vom Bildungsbüro des Kreises Borken, eine der Organisatorinnen der Workshops. Inhaltlich ging es in den Workshops um eine erste Orientierung im Tätigkeitsbereich sowie um die Auseinandersetzung mit den Aufgaben in der Schule, der Rolle von Schulsozialarbeit und den Kooperationsmöglichkeiten und -erfordernissen. Zudem wurden das Rahmenkonzept der Schulsozialarbeit im Kreis Borken erläutert, gemeinsame Aufgabenfelder von Jugendhilfe und Schule herausgearbeitet und der Kooperationsvertrag zum Kinderschutz thematisiert. Das Resümee aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer fiel positiv aus: Für den Einstieg seien beide Workshops sehr hilfreich gewesen.

Zu Beginn des Schuljahres konnten alle Grundschulen in Gronau, Heek, Rhede, Schöppingen und Stadtlohn mit je einer halben Stelle Schulsozialarbeit ausgestattet werden. Diese Stellen werden je zur Hälfte durch Land und Kommune finanziert. Die Anforderungen an die Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter in ihrem Arbeitsbereich sind vielfältig: Die Schule steht immer mehr in der Verantwortung, die gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, soziale Benachteiligungen zu vermindern sowie die Selbst- und Sozialkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu fördern. Dafür ist eine gut abgestimmte Zusammenarbeit aller in der Schule tätigen Fachkräfte erforderlich.

Vertreterinnen und Vertreter des Kreisjugendamtes sowie der Stadtjugendämter Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau, der Schulaufsicht sowie des Bildungsbüros entwickelten gemeinsam diese Fortbildung. Als Referentinnen und Referenten waren Irmgard Geukes von der Schulaufsicht für den Kreis Borken, Rainer Hülskötter vom Fachbereich Jugend und Familie der Stadt Gronau, David Kremer vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe und Jörg Schulze Sievert vom Fachbereich Jugend und Familie des Kreises Borken im Einsatz.

Für weitere Informationen zum Thema "Schulsozialarbeit" steht Anne Rolvering vom Bildungsbüro des Kreises Borken telefonisch unter 02861 / 681 - 4145 zur Verfügung.

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