Wegerandstreifen in Vreden besichtigt

|   Vreden

Vertreter des Bauausschusses und der Gemeindeverwaltung sowie Mitglieder der örtlichen Vereine aus Südlohn und Oeding trafen sich mit Vertretern des Fördervereins Kulturlandschaft Vreden und der Stadtverwaltung, um weitere Informationen zur Aufwertung der Wegeränder zu erhalten. Bereits im Jahr 2018 hatte der Vorsitzende des Fördervereins, Josef Levering, im Bauausschuss der Gemeinde Südlohn über die in Vreden praktizierte Vorgehensweise zur ökologischen Aufwertung berichtet. Jetzt kamen die Südlohner und Oedinger nach Vreden, um sich auch vor Ort von den Ergebnissen zu überzeugen.

Nach einem Kurzvortrag im Rathaus ging es in den Außenbereich von Vreden, um die verschiedenen Entwicklungszustände der Flächen zu besichtigen. So waren die auswärtigen Besucher überrascht, dass ein aufgewerteter Wegerandstreifen auch noch im 6. Jahr einen relativ großen Blühanteil enthält und bei einem im ersten Jahr mit regional zertifiziertem Saatgut eingesäter Randstreifen in aller Regel keine weiteren Nachsaaten erforderlich sind. Josef Levering wies darauf hin, dass als Nahrungsquelle insbesondere für Insekten nicht allein ein hoher Blühanteil entscheidend sei, sondern ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Blühpflanzen, Gräsern und sonstigen Pflanzen.

In der Gemeinde Südlohn wird auch erwogen, einen Förderverein wie er in Vreden besteht, einzurichten und die Interessierten bedankten sich bei den Vertretern des Fördervereins Kulturlandschaft und auch beim I. Beigeordneten Bernd Kemper für die zahlreichen Informationen und praktischen Tipps, die sie mit auf den Heimweg nehmen konnten.

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