"Vor 35 Jahren: Friedensbewegung wie nie im Münsterland"

|   Vreden

Frieden kann für jeden etwas ganz Unterschiedliches bedeuten. Das zeigt die aktuelle Sonderausstellung "(M)ein Weg zum Frieden", die noch bis Sonntag, 27. Januar, im Kulturzentrum kult Westmünsterland in Vreden, Kirchplatz 14, zu sehen ist. Der Fotograf Alexander Basta portraitierte dazu 39 Menschen aus der Region, die so ihren individuellen Weg zum Frieden präsentieren. Einer von ihnen ist Winfried Nachtwei. Er berichtet am Dienstag, 15. Januar, um 19 Uhr im kult in Vreden unter dem Titel "Vor 35 Jahren: Friedensbewegung wie nie im Münsterland", wie zahlreiche Menschen im Münsterland gegen die geplante Stationierung von US-Atomraketen demonstrierten. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Winfried Nachtwei war zwischen 1994 und 2009 Abgeordneter im Deutschen Bundestag für die Partei Bündnis 90/Die Grünen. Seit mehr als  30 Jahren beschäftigen ihn Themen der Friedens- und Sicherheitspolitik. In den 1980er Jahren engagierte er sich – damals als Lehrer in Münster – gegen die atomare Aufrüstung im Rahmen des NATO-Doppelbeschlusses. In seinem Vortrag beschäftigt Nachtwei sich mit der "Hoch-Zeit" der damaligen Friedensbewegung. Dabei geht er auf ihre vielfältigen Aktionen, die Auswirkungen, Gegner und Konflikte ein und beschreibt, wie es mit der Friedensbewegung nach der Raketenstationierung weiterging. Für ihn ist klar: Frieden ist etwas, das aktiv gestaltet werden will.

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