Unternehmensbesuch in Doemern

|   Vreden

Wo drückt der Schuh? Welche Themen beschäftigen die Vredener Unternehmerinnen und Unternehmer? Bei den monatlichen Besuchen von Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp und Wirtschaftsförderer Benedikt Mensing gehen sie diesen Fragen auf den Grund. Kürzlich besuchten sie dafür Christof Eßeling an dem Betriebsstandort in Doemern.

Der Fachbetrieb hat sich auf die Bereiche Haus- und Energietechnik sowie den Anlagenbau spezialisiert. Im Bereich Anlagenbau hat sich vor Jahren die immer noch tagesaktuelle Fragestellung herauskristallisiert, was gegen die steigenden Energiekosten unternommen werden kann. Daraufhin wurde ein System entwickelt, welches effizient und nachhaltig die Produktion von öffentlichen oder Gewerbekunden aufwerten kann. Dabei werden kundenindividuelle Anlagen nach Maß gebaut.

Das Unternehmen Eßeling ist aus den Strukturen des damaligen Unternehmens Willing gewachsen und sitzt heute noch in den Räumlichkeiten. Ein Teil der Produktion musste aus Platzgründen bereits ausgelagert werden. Wie viele Unternehmen aus dem Mittelstand – nicht nur in Vreden oder dem Münsterland – steht auch Christof Eßeling vor großen Herausforderungen in der Materialbeschaffung. "Der Markt ist momentan leergefegt und das Problem wird sich in der aktuellen Lage vermutlich noch verschlimmern", äußert er seine Bedenken. Zudem gebe es kaum einen Tag, an dem es keine Preiserhöhung von Lieferanten gibt.

Sein Team besteht aus 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die meisten davon sind in der Kundschaft vor Ort unterwegs. Die Fachkräfte von Morgen werden bei Eßeling selbst ausgebildet – ob als Ausbildungsberuf Anlagenmechaniker für Heizung, Sanitär und Klima oder in Kombination mit einem Dualen Studium. Auch bei der Aufwind wird sich das Unternehmen präsentieren und will dort neue Kontakte knüpfen, insbesondere mit den Jüngeren, die sich für das Handwerk interessieren.

Nach dem Gespräch führte Geschäftsführer Eßeling die beiden städtischen Vertreter durch die Räumlichkeiten, Büro, Lager und die kleine Montagehalle. Dabei berichtet er auch von seinen Zukunftsplänen. "Wenn sich Unternehmen weiterentwickeln wollen, versuchen wir das immer so gut es geht zu unterstützen. Wir arbeiten daran, auch in Zukunft weiterhin die Rahmenbedingungen für einen guten Wirtschaftsstandort zu setzen", erklären Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp und Wirtschaftsförderer Benedikt Mensing nach dem Rundgang.

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