Trommelnder Beifall für Europa

|   Ahaus

Bei strahlendem Sonnenschein trommelten fast 200 Junge und Alte, Frauen und Männer aus unterschiedlichen Ländern und mit unterschiedlichen Hautfarben,  Menschen mit und ohne Handicap, beim Drumstrong vor dem Ahauser Rathaus. Spendenzweck war die Kinderkrebshilfe der UKM  in Münster.

Im Anschluss an dieses Trommelevent hielt der neue Haaksbergener Bürgermeister Rob Welten eine bedeutsame Rede zur deutsch-niederländischen Geschichte. Noch vor 80 Jahren herrschte unter den europäischen Nachbarländern Krieg, es entstanden tiefe Gräben voll Misstrauen und Vorurteilen auf beiden Seiten. Die Nachkriegszeit wurde von beiden Staaten für den Aufbau einer Partnerschaft und Zusammenarbeit genutzt, in wirtschaftlichen, sozialen und menschlichen Belangen.

Im heutigen Europa, so Karola Voss,   "läuft nicht alles so, wie man es sich wünscht", aber nur gemeinsam werden wir die zukünftigen Herausforderungen lösen können. Nach vielen Äußerungen trommelten die Zuschauer begeistert auf ihren Instrumenten. Nikolas Geschwill führte mit seiner eigens konstruierten Trommel "Bum - Klack" die Menschenkette durch die Ahauser Fußgängerzone an. Es folgten sowohl die Bürgermeister  als auch die Vertreterinnen und Vertreter der evangelischen, katholischen, alawitischen Kirche, der Euregio,  der Stadt Ahaus und der Volkshochschule Ahaus sowie die Trommlerinnen und Trommler mit "europäischen" Wimpelketten in den Händen:  "Putting up signs for Europe"!

Nicht nur das Zeichen der Menschenkette war am Samstag in der Ahauser Innenstadt zu sehen. Das Rathaus und das Caritas-Zentrum waren mit Europa-Fahnen beflaggt sowie die katholische Kirche und das Kulturquadrat. Der Aufruf, am Sonntag, 26. Mai, zur Wahl zu gehen, wurde deutlich sichtbar.

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