Treffen der Selbsthilfegruppen aus dem Kreisgebiet

|   Kreis Borken

Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der rund 150 Selbsthilfegruppen im Kreis Borken trafen sich jetzt im Kreishaus in Borken. Dazu hatten die Kreisverwaltung und die Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Coesfeld/Kreis Borken des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtverbandes eingeladen. Dieses Treffen findet jährlich statt, um einen regelmäßigen Austausch zwischen den verschiedenen Gruppen zu ermöglichen. Die ehrenamtlich Aktiven der Selbsthilfegruppen hatten bei der Veranstaltung die Möglichkeit, sich über aktuelle Themen zu informieren und sich untereinander auszutauschen.

Auf der Tagesordnung stand unter anderem der Rückblick auf gemeinschaftliche Veranstaltungen der verschiedenen Gruppen aus dem vergangenen Jahr. Die Organisatorinnen und Organisatoren stellten außerdem geplante Aktivitäten für 2019 vor. Es sollen beispielsweise kostenfreie Fortbildungen für Selbsthilfe-Aktive zu den Themen Pressearbeit und Datenschutz angeboten werden. Darüber hinaus führt der Paritätische Gesamtverband erstmalig in diesem Jahr – vom 18. bis 26. Mai – die bundesweite Aktionswoche "Selbsthilfe" unter dem Motto "WIR HILFT" durch. Dort können sich auch die regionalen Selbsthilfegruppen beteiligen und ihre Arbeit präsentieren. Ebenfalls wird im Rahmen der Aktionswoche das neue Selbsthilfeverzeichnis für den Kreis Borken – eine Übersicht aller Gruppen, die der Kreisverwaltung bekannt sind – veröffentlicht. Der Verband der Ersatzkassen führt überdies 2019 eine Werbekampagne in Nordrhein-Westfalen zum Thema "Selbsthilfe" durch. Diese wird auch im Kreis Borken umgesetzt. Die Veranstalterinnen und Veranstalter berichteten zudem, dass es den regelmäßigen "Selbsthilfe-Newsletter" der Kontaktstelle, der über aktuelle Veranstaltungen und Entwicklungen in der Region informiert, nun auch in einer App für das Smartphone gibt.

Darüber hinaus stellten Melanie Goreta und Hannelore Heymann von der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Coesfeld/Kreis Borken und Regina Kasteleiner vom Fachbereich Gesundheit beim Kreis Borken ihre Unterstützungsangebote für Selbsthilfegruppen und Interessierte vor. Zudem ging Martina Nötzold auf Angebote des Kontaktbüros Pflegeselbsthilfe ein, das pflegende Angehörige dabei unterstützt, Zugang zur Selbsthilfe zu bekommen. Die Organisatorinnen und Organisatoren wiesen bei dem Treffen auch auf finanzielle Fördermöglichkeiten durch die Kreisverwaltung und Mittel der gesetzlichen Krankenversicherungen hin. Förderanträge können die Selbsthilfegruppen bei beiden Stellen noch für das laufende Kalenderjahr beantragen.

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