"Tour de Natur" stoppt in Ahaus

|   Ahaus

Ca. 90 Radlerinnen und Radler werden sich vom 24.Juli bis zum 7. August auf die „Tour de Natur“ begeben, die in diesem Jahr unter dem Motto „Vorfahrt für Klimaschutz“ steht. Sie beginnt in Münster und führt über Ahaus, den Kreis Borken und das westliche Ruhrgebiet bis an den Niederrhein zum Hambacher Forst und das Rheinische Braunkohlerevier.

Mit dem Abstecher nach Ahaus wollen die Teilnehmenden verdeutlichen, dass auch die Atomenergie mit ihren zahlreichen Problemen keine Alternative für eine klimafreundliche Energiepolitik darstellt. Die Gruppe wird am Montag, den 26.Juli, gegen 15.45 Uhr vor dem Ahauser Atommüll-Lager in Ammeln eintreffen und sich dort von der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ über die Atommüll-Problematik und die Geschichte des Widerstands informieren lassen. Anschließend geht es weiter zur Inline-Hockeyhalle am Vredener Dyk, wo die Gruppe aufgrund der freundlichen Hilfe der Ahauser „Maidy Dogs“ übernachten kann. Am Dienstag, den 27. Juli sollen auf einer Kundgebung die Ziele der „Tour de Natur“ vorgestellt werden. Dazu ist die Ahauser Bevölkerung herzlich eingeladen. Zeit und Ort der Kundgebung: 27.07., 9.45 Uhr am Oldenkottplatz. Im Anschluss an die Kundgebung soll es weitergehen Richtung Bocholt.

Die „Tour de Natur“ ist 1991 aus dem Widerstand gegen die Thüringer-Wald-Autobahn entstanden. Unter dem Motto „Aktiv – umweltbewegt – unaufhaltsam“ engagieren sich seitdem Radlerinnen und Radler mit der „Tour de Natur“ jeden Sommer für den Schutz der Umwelt. Dabei kooperieren sie mit Initiativen aus der jeweiligen Region, so wie dieses Jahr z.B. mit der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“. Die Tour mit der jetzigen Route war eigentlich schon für 200 geplant, musste aber wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben werden.

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