Theaterthriller über Smartphonesucht und Co.

|   Kreis Borken

Cynthia und Andi waren einmal beste Freunde. Doch eine brandneue Selbstoptimierungs-App hat alles verändert: Cynthia ist ständig online, immer auf der Suche nach mehr Clicks und Likes. Doch das hat seinen Preis und die App eine verheerende Nebenwirkung: In ">druck.", einem spannenden Theaterthriller, geht es um die Geschichte von Cynthia und Andi – und damit auch um Smartphonesucht, Manipulation und Meinungsmache durch Medienmissbrauch sowie Selbstoptimierungswahn. Das Theater Sonni Maier zeigte das Stück nun im Werner-von-Siemens-Gymnasium in Gronau im Rahmen der Aktionswoche "Sucht hat immer eine Geschichte". Neben Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums setzten sich auch Jugendliche der Euregio-Gesamtschule Epe, der Gesamtschule Gronau und der Anne-Frank-Schule in Gronau in zwei Vorstellungen mit dem Thema auseinander.

Zu dem Theaterstück über das Leben in der digitalen Gesellschaft hatte die Fachstelle für Suchtvorbeugung des Kreises Borken in Zusammenarbeit mit dem Werner-von-Siemens-Gymnasium eingeladen. Die Darstellerinnen und Darsteller zeigten mir ihrer Geschichte die Gefahren von Smartphone, Internet und Sozialen Netzwerken auf – aber auch, wie man mit all dem vernünftig umgehen kann. ">druck." regte die Schülerinnen und Schüler dabei ohne erhobenen Zeigefeier als Science-Fiction-Thriller im Stile von "Matrix" zum Nachdenken über den eigenen Umgang mit dem Handy und Sozialen Medien an. So war das Stück schließlich auch ein Appell für Selbstbestimmtheit, ehrliche und "echte" Kontakte. Nach dem Stück gab es für das Publikum, insgesamt etwa 250 Jugendliche, jeweils noch ein Nachgespräch mit den Schauspielerinnen und Schauspielern.

Zum Hintergrund:

Im Rahmen der Aktionswoche "Sucht hat immer eine Geschichte" in Gronau gab es vom 7. bis 16. November 2018 unterschiedlichste Angebote rund um das Thema Sucht. Zusammen mit zahlreichen Kooperationspartnern aus Schule, Kirche, Sport, Jugendarbeit, Selbsthilfe, Kommune und Gesundheitswesen hatte das verantwortliche Orga-Team von Kreis Borken, Stadt Gronau, Diakonie Suchthilfezentrum Gronau und Evangelisches Lukas-Krankenhaus Gronau mehr als 50 Veranstaltungen vorbereitet. Thematisch reicht die Bandbreite von A wie Alkohol bis zu Z wie Zigaretten. Auch altersmäßig war der Bogen weit gespannt - für jede Zielgruppe war etwas dabei.

 

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