Teams Roll & Run sammelt über 700 Euro an Spenden

|   Stadtlohn

„Das hat uns wirklich positiv überrascht! Insgesamt 710 Euro sind auf unserem Konto eingegangen – dabei haben wir beim Rom-Marathon gar nicht aktiv Spenden gesammelt“, freut sich der Stadtlohner Stefan Frechen, „Steuermann“ des Teams Roll & Run. Das Besondere an der Marathon-Teilnahme: Stefan sitzt seit seiner Geburt im Rollstuhl und hat trotzdem bereits drei Marathons mit dem Roll & Run-Team absolviert, den Marathon in Münster 2017, den Vivawest-Marathon 2018 und jetzt den virtuellen Rom-Marathon.

Roll & Run ist 2014 aus einer spontanen Idee entstanden. Dem Team geht es in erster Linie um den Spaß am gemeinsamen sportlichen Erlebnis. Es möchte aber auch zeigen, dass man zusammen ganz außergewöhnliche Leistungen vollbringen und dabei noch etwas Gutes tun kann. Wie bei den vorangegangenen zwei Marathons gehen auch die aktuellen Spendeneinnahmen an einen guten Zweck. Dieses Jahr hat man sich für den Verein Autistische Welt e. V. Ahaus entschieden. Sonja Bomkamp hat den Betrag in einer symbolischen Übergabe in Empfang genommen

Zusammen mit Stefan haben acht Läufer (Uli Schwiers, Anna Brose, Patrick Holtkamp, Oliver Wenning, Frank Pudel, Thomas Borowski, Stefan Enck) den virtuellen Rom-Marathon bestritten und den Steuermann dabei in einem speziellen Rollstuhl, eine Leihgabe der Firma BoGeTech aus Langenenslingen-Ittenhausen, abwechselnd geschoben. Mit dabei war auch Stephan Weise, ebenfalls aus Stadtlohn. Für Stephan Weise war der Rom-Marathon bereits der 29. Lauf über die 42,195 Kilometer. Die Familien von Stefan Frechen und Patrick Holtkamp haben die Versorgung der Läufer übernommen, während viele Freunde und Fans entlang der Strecke und im Ziel für die richtige Motivation und Stimmung gesorgt haben.

Aufgrund der Corona bedingten Einschränkungen fand der Rom-Marathon im Juli rein virtuell statt. Das bedeutet, dass zwar die Zeit exakt genommen wird und die angemeldeten Teilnehmer Medaillen erhalten, aber der Lauf nicht in Rom stattfand sondern, wie im Fall von Stefan und seinen Mitstreitern, rund um Stadtlohn, Vreden, Oeding und die angrenzenden Niederlande.

 

 

 

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