SVS-Versorgungsbetriebe bauen Glasfaser-Netz aus

|   Stadtlohn

Gerade jetzt, in Zeiten von Corona, ist noch einmal deutlich geworden, wie wichtig schnelles und zuverlässiges Internet für viele Haushalte ist. Die Strategie der regionalen SVS-Versorgungsbetriebe, das Thema Glasfaser als Teil des lokalen Versorgungsauftrags zu sehen und den Ausbau voranzutreiben, hat sich auch vor diesem Hintergrund als weitsichtig erwiesen. Durch das Engagement vor Ort beziehen seit dieser Woche 5000 Privat-Haushalte das schnelle, lokale Netz mit der Glasfasertechnik – das Versorgungsgebiet ist im Vergleich zu anderen Regionen gut aufgestellt. Aus Sicht der SVS-Versorgungsbetriebe gilt es jetzt, am Ball zu bleiben und weiter auszubauen.

Das konsequente „ Ja“ zu Glasfaser ist aus Sicht des SVS-Geschäftsführers Thomas Spieß auch eine Investition in die Zukunftsfähigkeit der Region: „Haushalte sollten sich darüber im Klaren sein, dass alternative Anschlüsse mittels Vectoring nur kurz- und mittelfristige Lösungen sind, die sogar den Ausbau hemmen können. Aus unserer Sicht ist Glasfaser die Zukunft und sorgt für dauerhaft gute Übertragungen ohne Qualitäts- und Geschwindigkeitsverluste.“ Das Besondere an Glasfaser ist die sogenannte „Fibre To The Home“-Technik (kurz: „FTTH“ Technik). Das bedeutet, dass die Glasfaser-Leitung vom Verteiler direkt bis in das eigene Haus geführt wird. Anders als bei anderen Lösungen werden die alten Kupferleitung komplett ausgetauscht, die Immobilie ist damit ohne Umwege an das Glasfasernetz angeschlossen.

Egal ob Privathaushalt oder Unternehmen, Stadtnähe oder Außenbereich: Die SVS-Versorgungsbetriebe GmbH ist ein wichtiger Treiber, wenn es um den Ausbau des Glasfasernetzes in der Region geht: „Wir setzen uns dafür ein, dass alle Haushalte die Möglichkeit haben, einen Glasfaseranschluss zu beziehen. Zuerst sammeln wir die Anfragen und erstellen eine Nachfragebündelung. Wenn sich dann genügend Haushalte aus einer Nachbarschaft für einen Glasfaseranschluss entschieden haben, beginnen wir mit der Planung und der Ausbau kann wenig später starten“, erklärt Thomas Spieß. Insgesamt sind so im Versorgungsbereich bereits 1300 Kilometer Glasfaserkabel verlegt worden, oft wird das Netz durch regionale Dienstleister wie die Unternehmen telkodata und Epcan betrieben.

Thomas Spieß: „Corona hat zum Beispiel im Einzelhandel gezeigt, dass sich viele Menschen wieder auf Regionalität besinnen. Auch aus unserer Sicht ist das eine echte Stärke: Denn ein qualitativ hochwertiger Ausbau ist uns als Netzbetreiber wichtig und stellt die Region für die Zukunft auf. Denn wenn die Corona-Pandemie eins gezeigt hat, dann ist es, dass das Netz jeden Tag enormer Belastung ausgesetzt ist – und wir müssen alles tun, um hier künftig perfekt aufgestellt zu sein.“

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