SuS-Triathleten erfolgreich in Luxemburg

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Am vergangenen Sonntag waren die Stadtlohner Triathleten Mats Völker, Paul Völker, Cedric Osterholt, Robin Willemsen und Gus Otte beim internationalen Aquathlon in Luxemburg am Start. Beim Aquathlon muss erst geschwommen werden und dann ohne Unterbrechung gelaufen werden. Die Veranstaltung fand im hochmodernen Sportkomplex in Luxemburg-Stadt statt. Das Besondere an dem Event ist, dass es über verschiedene Vorläufe, Viertelfinale, Halbfinale und Finale ausgetragen wird. So stand für alle fünf Töpferstädter ein anstrengender Tag auf dem Programm.

Den Auftakt machte der jüngste Athlet des Stadtlohner Aufgebot. Mats Völker, jüngster Teilnehmer im gesamten Feld, trat über die Distanzen 50 Meter Schwimmen und 400 Meter laufen an. Er schaffte es mit einem beherzten Rennen - trotz deutlicher Aufregung -, sich für das zweite Finale zu qualifizieren und wurde dort guter Vierter.

Der Jugend B-Athlet Gus Otte bekam es schon mit den „großen Jungs“ zu tun. Er trat - wie die anderen Stadtlohner - in der Eliteklasse an. Neben seinen Vereinskollegen, alle auch Nationalkader-Athleten, musste er auch gegen weitere WM-Teilnehmer antreten. Er machte seine Sache gut und schaffte es bis in die zweite Runde. Nach einer gerade erst auskurierten Erkältung ein guter Einstand in die Saison.

Robin Willemsen schaffte es bis ins Halbfinale. Leicht unzufrieden, da doch das Finale das Ziel war, hörte es sich doch ein wenig später schon etwas anders an: „Nach einer harten Trainingswoche war es im Nachgang doch ein ganz guter Wettkampf. Es war ein geiles Format und die Sportstätten mit zwei 50 Meter-Pools und einer Indoorleichtathletikanlage waren auch sehr imposant. In drei Wochen starte ich noch bei einem ähnlichen Format in Frankreich, da wird auch im Training rausgenommen und dann wird angegriffen."

Die letzten beiden Stadtlohner Athleten, Cedric Osterholt und Paul Völker, schafften es bis ins Finale. Die beiden Nationalkaderathleten, die jetzt beide in Saarbrücken am Olympiastützpunkt leben und trainieren, hatten es mit zehn weiteten Topathleten zu tun. Nach bereits vier absolvierten Rennen über die Distanzen 400 Meter Schwimmen und 1000 Meter Laufen waren die Arme und Beine doch schon ordentlich schwer vor dem Finale. Beide Athleten machten ihre Sache im Becken gut und kamen als Vierter (Völker) und Fünfter (Osterholt) aus dem Wasser. Cedric Osterholt griff in die Trickkiste und ließ seine Laufschuhe unberührt und machte sich direkt auf die 200 Meter-Runde und machte so Plätze gut. Paul Völker wechselte noch in die Schuhe und machte sich dann auf das Lauf-Oval. Bei Osterholt hatten die vielen Rennen schon leichte Spuren hinterlassen und es lief nicht mehr ganz so rund. Er kam schlussendlich als Sechster ins Ziel. Der Altersklassensieg (Junioren) ging aber deutlich an ihn

Paul Völker erwischte einen sehr guten Tag und machte auf den 1000 Metern ein taktisch kluges Rennen. In einem spannenden Zielsprint mit Fotofinish setze er sich gegen den nun amtierenden luxemburgischen Meister durch. Insgesamt kam der Töpferstädter auf den dritten Gesamtrang. Seine Altersklasse gewann er überlegend, da es überhaupt kein anderer A-Jugendlicher ins Finale geschafft hatte. Nach der Siegerehrung sagte Paul Völker noch: „ Ich kann mich nur den Worten meines Vereinskollegen anschließen: ein Megaevent und es lief richtig gut.“ Eric Benneman hatte krankheitsbedingt seinen geplanten Start mit schwerem Herzen absagen müssen.

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