Suchtberatung des Kreises weiter erreichbar

|   Kreis Borken

Die aktuelle Coronakrise und die damit verbundenen Auswirkungen auf das alltägliche Leben führen bei vielen Menschen zu sozialen, finanziellen und gesundheitlichen Sorgen. Der nun oftmals unstrukturierte Alltag und die ungewohnt viele "freie Zeit" stellen einige Menschen derzeit vor Herausforderungen. Dies könne aber gleichzeitig eine Chance sein, sein "Inneres" aufzuräumen sowie das Suchtverhalten zu reflektieren und bestenfalls zu verändern, sagt die Suchtberatungsstelle des Kreises Borken.

"Auch in dieser schweren Zeit sind wir für die Menschen da", betont dessen Mitarbeiterin Christiane Vogel. Für jeden, der sich über Suchtmittel oder Suchtverhalten informieren oder aussprechen möchte, bietet die Suchtberatungsstelle die richtigen Ansprechpartner. Aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen im Borkener Kreishaus findet die Beratung zurzeit ausschließlich über das Telefon oder per E-Mail statt. "Auch wenn wir den persönlichen Kontakt grundsätzlich bevorzugen, ist aktuell der Aufwand für die Inanspruchnahme einer Suchtberatung deutlich geringer als vor ‚Corona‛. Möglicherweise finden aktuell auch die Menschen den Mut, Kontakt zu uns aufzunehmen, für die ein persönlicher Besuch in der Beratungsstelle eine zu große Hürde wäre", ergänzt Marco Krasenbrink von der Suchtberatung.

Für Angehörige kann das Suchtverhalten nahestehender Personen ebenfalls sehr belastend sein. Auch sie können sich an die Suchtberatungsstelle wenden und über ihre Situation sprechen.

Die Suchtberatungsstelle des Kreises Borken ist zu erreichen unter Tel.: 02861 / 681- 6014 (Marco Krasenbrink) und unter Tel.: 02861 / 681- 6013 (Christiane Vogel) oder per E-Mail an: m.krasenbrink@kreis-borken.de sowie c.vogel@kreis-borken.de.

« Zurück zur Übersicht
Ein Angebot von