Stefan Rahsing beerbt Manfred Ostendorf im Sommer

|   Lokalsport

Frühzeitig haben die Verantwortlichen beim SuS Stadtlohn die Weichen für die Zukunft gestellt – und zwar langfristig: Manfred Ostendorf wird als Trainer der ersten Mannschaft nach einem Jahr zum 30. Juni 2019 aufhören, sein aktueller Co-Trainer Stefan Rahsing ins erste Glied rücken. Weiter assistieren wird Jens Roßmöller. „Die interne Lösung ist die logische Konsequenz unserer Planungen, mit etwas anderem haben wir uns gar nicht beschäftigt. Das Vertrauen ist groß“, erklärt der Sportliche Leiter Markus Plate. Für den 28-jährigen Rahsing wird dies die erste hauptverantwortliche Stelle im Seniorenbereich, im Verein SuS Stadtlohn ist der Holtwicker im siebten Jahr – zuvor vornehmlich im Jugendbereich – tätig.

Manfred Ostendorf sieht seine Aufgabe im Sommer erfüllt. In den unruhigen Zeiten im Frühjahr dieses Jahres hatte er sich bereiterklärt mitzuhelfen, das Schiff wieder in ruhiges Gewässer zu führen. „Das ist gelungen, im Sommer kann ich das Amt mit einem guten Gefühl und komplett im Guten übergeben“, so Ostendorf. „Wir sind Manni sehr dankbar, dass er uns in dieser nicht einfachen Phase mit dem großen Umbruch hilft, ab dem 1. Juli gehen wir den eingeschlagenen Weg dann mit Stefan und Jens weiter“, erläutert Markus Plate.

Damit kommt es nicht nur auf dem Platz zu einer deutlichen Verjüngung "aus den eigenen Reihen". „Stefan und Jens kennen die Strukturen im Verein und bringen trotz des jungen Alters viel Erfahrung mit. Sie wollen mit der jungen Mannschaft perspektivisch etwas entwickeln“, berichtet Markus Plate. In intensiven Gesprächen haben die Trainer mit dem Sportlichen Leiter und dem Vorstand die Zielsetzung für die kommenden Jahre abgesteckt.

Primär gilt es nun, den Klassenerhalt zu sichern. „Das wäre zur Umsetzung des erfolgsorientierten Plans schon von großer Bedeutung, um den SuS wieder in der Landesliga zu etablieren und dem gerecht zu werden, was der Verein über Jahrzehnte aufgebaut hat“, so Stefan Rahsing. Die Trennung der Verantwortlichkeiten zwischen ihm und Jens Roßmöller (32) gebe es nur auf dem Papier, ansonsten „ticke man in Sachen Philosophie und Verständnis vom modernen Fußball auf einer Wellenlinie“. Sämtliche Entscheidungen würden eng miteinander abgestimmt.

Die weiter begrenzten finanziellen Möglichkeiten sollten kein Hindernis sein, der Verein müsse alternative Mittel und Wege finden, um attraktiv und erfolgreich zu bleiben. „Rein vom Potenzial und der Struktur im Verein kann der SuS Stadtlohn auf Sicht in der Landesliga mithalten und vielleicht in Zukunft mal wieder nach oben schauen“, ergänzt Stefan Rahsing. Der Ligaerhalt sei realisierbar, wenn auch ein Kraftakt. „Wir sind davon überzeugt, werden aber auch ligaunabhängig an diesem Weg festhalten“, betont Markus Plate. 

 

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