Sieger von „Jugend forscht“ stehen fest

|   Kreis Borken

Der 33. „IHK-Regionalwettbewerb Jugend forscht“ ist beendet. Damit stehen jetzt auch die Sieger in der Altersklasse 15 bis 21 Jahre fest, die das Münsterland im April im Landesfinale in Leverkusen vertreten (Siegerliste und Liste der Sonderpreisträger in der Anlage): Die 126 Teilnehmer hatten heute (22. Februar) insgesamt 74 Arbeiten in der Stadthalle Hiltrup in Münster präsentiert, nachdem gestern die besten Projekte der jüngeren Teilnehmer ermittelt worden waren.

Insgesamt hatten 223 Schülerinnen und Schüler aus dem Münsterland mit 122 Projekten am zweitägigen IHK-Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ teilgenommen. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen hat den Wettbewerb zum 33. Mal ausgerichtet. Erneut wurde sie dabei von BASF Coatings unterstützt. Bei aller Freude am Forschen, die den Teilnehmern des Wettbewerbs anzusehen war: Die IHK Nord Westfalen hat einen guten Grund, warum sie die Jungforscher Jahr für Jahr zum Wettstreit einlädt: „Die regionale Wirtschaft braucht Mathematiker, Informatiker, Naturwissenschaftler und Techniker“, sagt Wettbewerbspate Dr. Eckhard Göske von der IHK Nord Westfalen.

Dabei sind es gar nicht mal so sehr Akademiker, die händeringend gesucht werden. 66 Prozent der offenen MINT-Stellen sind laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln für Facharbeiter, Meister und Techniker ausgeschrieben. Deshalb waren am zweiten Wettbewerbstag auch einige IHK-Ausbildungsbotschafter aktiv. Es sind Auszubildende, die den Teilnehmern des Wettbewerbs im persönlichen Gespräch über ihre eigene Ausbildung berichteten. Ihre Botschaft: „Man muss nicht studieren, nur weil man Abitur hat. Und man muss nicht studieren, um Karriere zu machen.“ In jedem Fall sei eine betriebliche Ausbildung eine hervorragende Grundlage, die alle Wege offenlasse.

Die Erstplatzierten in den einzelnen Fachgebieten qualifizieren sich für den Wettbewerb auf Landesebene, der in der Altersgruppe „Jugend forscht“ (15 bis 21 Jahre) vom 1. bis 3. April bei der Bayer AG in Leverkusen stattfindet. Die Sieger kommen ins Bundesfinale, das vom 16. bis 19. Mai in Chemnitz läuft. Für die Altersgruppe „Schüler experimentieren“ (bis 14 Jahre) gibt es keinen Bundeswettbewerb. Für sie endet der Wettbewerb mit dem Landesfinale am 3. und 4. Mai im Haus der Technik in Essen.

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