Sicher im Netz unterwegs

|   Ahaus

Nach der erfolgreichen Teilnahme am „Safer Internet Day“ fand nun eine weitere Veranstaltung zur Sicherheit im Internet unter der Leitung von Andreas Högele und Markus Hemsing am AHG statt. Am Vormittag besuchten die vier Medienscouts die Klassen 7, um jeweils in einer Doppelstunde mit den Schüler an unterschiedlichen Workshops zu arbeiten. Dabei ging es um die Themen Passwortschutz, Datenschutz und Email-Sicherheit. Zudem konnten die Medienscouts wichtige Seiten empfehlen, die im Problemfall Hilfestellung bieten. Im Anschluss an die - selbstständig durchgeführten - Workshops der Medienscouts durften die SuS Kriminalhauptkommissar Ulrich Kolks als Jugendbeauftragten der Polizei erleben. Kolks bringt langjährige Erfahrungen mit und fand zudem einen guten Zugang zu den Jugendlichen, um ihnen den Umgang und die Gefahren der unterschiedlichen sozialen Netzwerke, auf und in denen sie sich alltäglich bewegen, nahe zu bringen. Damit wirkte er sehr überzeugend und konnte in seinen Beispielen deutlich machen, was ein falscher Klick anrichten kann. „Mir war nicht bewusst, was ein kleiner Fehler tatsächlich auslösen kann!“ - so ein Fazit von Luis aus der 7b.

Am Abend waren die Eltern der Sechst- und Siebtklässler_innen eingeladen, um ihren digitalen Wissensstand zu aktualisieren. Erstmalig begrüßte der neue stellvertretende Schulleiter Lars Vogel an der Schule und freute sich, mit der Veranstaltung dazu beizutragen, guter Begleiter in der digitalen Welt zu sein. Zunächst informierten auch hier die Medienscouts. Simon, Greta, Niklas und Isabell stellten den Zuhörenden ihre Ausbildung und Arbeit am AHG vor und ernteten für ihren Einsatz besonderes Ansehen.

Auch hier hatte Ulrich Kolks ein hochaufmerksames Publikum, das sich in einem abwechslungsreichen Vortrag über die Themen Social Media, Datenschutz, Urheber- und Persönlichkeitsrecht, Sexting und CyberMobbing informierte. Es gab abschreckende Erkenntnisse wie Kolks am Beispiel des sog. Cybergroomings aufzeigte, bei dem die sexuelle Ausbeutung und Erpressung Minderjähriger regelrecht vorbereitet wird. In allem, was Kolks immer wieder durch polizeiliche Beispiele illustrieren konnte, wurde vor allem deutlich, dass es sowohl in der Schule als auch zu Hause darum gehen muss, Kindern und Jugendlichen im Erlernen von Medienkompetenz aktiv zur Seite zu stehen. Selbst wenn Heranwachsende möglicherweise technisch versierter und in sozialen Netzwerken als „Digital Natives“ sicherlich schneller unterwegs sind als ihre Eltern, ist und bleibt es Aufgabe der Eltern, ihre Verantwortung zum Schutz ihrer Kinder wahrzunehmen. Bei Missachtung von vereinbarten Regeln seitens der Kinder ist und bleibt es auch in diesem Bereich Aufgabe der Erziehungsberechtigten, entsprechende Konsequenzen durchzuhalten. Insofern schloss sich Kolks thematisch an Dr. Winterhoff an, der dafür plädierte, Kindern real und als Gegenüber Orientierung zu bieten. Vielen Dank für diese Orientierung an Herrn Kolks und die organisierenden Lehrkräfte Markus Hemsing und Andreas Högele.

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