Schüler diskutieren mit Ranga Yogeshwar

|   Ahaus

Facebook, Instagram und CO. All das sind soziale Netzwerke, mit denen wir täglich zu tun haben. Aber wie gut kennen wir uns mit den Dos and Don’ts der digitalen Medien wirklich aus und welche heute noch weit entfernt scheinenden neuen Technologien hält die nahe Zukunft für uns bereit? Über all diese Themen und noch viel mehr konnten die Schülerinnen und Schüler der Abiturklassen mit dem Physiker und Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar im Rahmen der PUSHCON im Hause Tobit in Ahaus diskutieren.

Christin Lesker schildert ihre Erfahrungen: „Für uns bot sich so eine spannende Gelegenheit, an das Unterrichtsthema ‚Chancen und Risiken der Informationsgesellschaft‘, das im Fach Deutsch auf dem Lehrplan steht, anzuknüpfen. Bevor Ranga Yogeshwar am Abend vor mehr als 250 Gästen einen Vortrag über die Technik von morgen hielt, nahm er sich Zeit für eine Gesprächsrunde mit interessierten Schülerinnen und Schülern. Nachdem er uns mit ein paar Gedankenexperimenten zu den Vorgehensweisen im Netz aus der Reserve gelockt hatte, begann ein interessantes Gespräch über die Gedanken, Ängste und Hoffnungen im Umgang mit sozialen Medien. Als renommierter Wissenschaftsjournalist ist Ranga Yogeshwar in der ganzen Welt unterwegs, um schon heute die Technik von morgen kennenzulernen und davon berichten zu können.

So berichtete er uns von Projekten in Stockholm, die sich mit der Entwicklung krankheitserkennender eBooks beschäftigen oder von künstlichen Intelligenzen im Silicon Valley, die das Atmen lernen um im Gespräch menschlicher zu klingen. Diese Techniken mögen beängstigend wirken, aber im Verlauf des Gesprächs wurde zunehmend deutlich, dass wir mit zielgerichteten Regeln in der Lage sind, das Potenzial digitaler Medien voll und verantwortungsbewusst auszuschöpfen und so für alle gleichermaßen wertvoll zu gestalten.

So endete eine spannende Gesprächsrunde mit vielen Informationen über das, was uns die Zukunft bringt und durch den Austausch untereinander auch die Erkenntnis, dass wir gemeinsam reflektierten Fortschritt schaffen können.“

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