Schüler-Delegation zum Thema Klimaschutz im Rathaus

|   Stadtlohn

Nachdem im letzten Jahr erstmals eine Schüler-Delegation der weiterführenden Schulen im Rathaus zum Thema Umweltschutz zu Gast war, hat Bürgermeister Könning zu einem zweiten Treffen  geladen. Der Einladung folgten Schülervertreter der weiterführenden Schulen.

Rückblickend auf die Ergebnisse des letzten Treffens sprachen die Vertreterinnen und Vertreter der Schulen über den Fortgang ihrer Projekte. So konnte beispielsweise von der Losbergschule berichtet werden, dass die im letzten Jahr angedachten Insektenhotels bereits im Technikunterricht angefertigt wurden und demnächst in der freien Natur platziert werden. Zum Thema Müll auf dem Schulhof hat man für den schuleigenen Kiosk ein Pfandsystem für Verpackungen  entwickelt. Schokoriegel und Getränkeverpackungen werden mit einem Pfandsiegel versehen. So wird verhindert, dass die Verpackungen unachtsam auf dem Schulhof entsorgt werden.

Die Herta-Lebenstein-Realschule plant einen Schulgarten, der neben der Schulküche entstehen könnte. So hätte man als „Kleiner Selbstversorger“ immer frische Gartenkräuter für den Hauswirtschaftsunterricht. Auch wird an der Schule Plastikmüll gesammelt. Zur Vermeidung von Plastikabfall setzt man an der St-Anna-Realschule Papier- statt Plastik-Strohhalme ein. Auch wollen die Schülerinnen und Schüler an beiden Realschulen Einwegverpackungen für Pausenbrote und Getränke vermeiden. Hier wird von den Schülervertretungen überlegt, ob Brotdosen oder Getränkeflaschen mit dem Schullogo zentral angeschafft werden können und an die Schülerinnen und Schüler der Schule verkauft werden.

Die Überlegung, Trinkflaschen mit aufgedrucktem Schullogo anzuschaffen, ist am Geschwister-Scholl-Gymnasium bereits in der Phase der Angebotsanfragen. Einen weiteren Erfolg feierten die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums bei der Müllwiege-Aktion. Es konnte im letzten Jahr fast 50 Prozent des angefallenen Restmülls eingespart werden.

Auch die Stadt, so Bürgermeister Könning, sei beim Thema Klimaschutz nicht untätig gewesen. So führte er aus, dass die Stadt an einem Klimaschutzkonzept arbeitet. Auch das Thema Wildblumenwiese, das im ersten Treffen der Schüler-Delegationen angesprochen wurde, werde in Kürze im Bauausschuss beraten. Als weitere Beispiele nannte er die Sanierungen der Schulen, die Einrichtung von Windvorrangzonen, der Gedanke, dass in jedem Bau- und Industriegebiet Grünflächen angelegt werden, das Hochwasserschutzkonzept und die Nutzung von E-Dienstfahrzeugen durch die Stadt.

Die Idee, schulübergreifend am Thema Klima- und Umweltschutz zu arbeiten, wurde von den Schülervertretungen positiv aufgenommen. Auch sei eine Fortführung der Treffen wichtig. Erster Beigeordneter Wewers sagte abschließend, dass er die Idee von regelmäßigen Treffen unterstütze und sicherte den Vertreterinnen und Vertretern der Schulen die Hilfe der Stadt Stadtlohn bei der Umsetzung von Ideen für eine saubere Zukunft zu. Zum Abschluss überreichte Bürgermeister Könning Arbeitsmaterial der Landesregierung zum Thema „Klarkommen mit dem Klimawandel“ an die einzelnen Schulen.

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