"Safer Internet Day 2020" am Ahauser AHG

|   Ahaus

Ein letztes Stühlerücken, ein letztes Kichern, dann wird es ruhig in der Klasse 7 b des Alexander-Hegius Gymnasiums in Ahaus. "Ist euch schon mal etwas Unangenehmes im Internet passiert?", richtet Kriminalhauptkommissar Ulrich Kolks seine erste Frage an die Schülerinnen und Schüler. Der Experte der Kriminalprävention ist an diesem Dienstagvormittag im Rahmen des SID "Safer Internet Day" an der Schule und klärt zu Persönlichkeitsrechten im Internet auf.

Der Aktionstag findet im Rahmen einer Aufklärungswoche "Together for a better internet" in angemeldeten Schulen im Kreis Borken statt. Gemeinsam mit einem Team aus Medienscouts, zusammengestellt aus Lehrern und Schülern, lernen die Jugendlichen die Funktionen Sozialer Netzwerke, Video-Portalen und Messenger-Apps, aber auch deren Risiken und den Umgang mit problematischen Aspekten.  Denn nicht alles was geht, ist auch erlaubt! Was sind Persönlichkeitsrechte und was ist im Internet strafbar? Auch zu Themen gewaltverherrlichender und / oder pornografischer Schriften klärte der Jugendbeauftragte der Kreispolizeibehörde Borken, Herr Kolks auf und sorgte für rege Beteiligung im Klassenzimmer. "Wir vermitteln in Workshops und Vorträgen Wissenswertes zu problematischen Aspekten der digitalen Welt. Dazu bringen die Jugendlichen ihre eigenen Endgeräte mit in die Schule", so Medienscout-Betreungslehrer Andreas Högerle, Betreuungslehrer am Alexander-Hegius-Gymnasium. Ein Elternabend, referiert von Kriminalhauptkommissar Ulrich Kolks der Kriminalprävention der Polizei in Borken mit dem Schwerpunktthema "Messenger, Influencer und Meinungsmacht", rundet den Präventionstag als letzten Baustein ab. Die Kernbotschaft ist hier ganz klar:

Nicht einfach Verbote aussprechen, sondern mit dem Nachwuchs abgeklärt ins Gespräch kommen und bleiben! Die Betreuungslehrer Markus Hemsing und Andreas Högerle sowie Kriminalhauptkommissar Ulrich Kolks sind sich einig:  Die sinnvolle Aktionswoche soll auch weiterhin jährlich stattfinden, damit Schülerinnen und Schüler reagieren können, wenn ihnen im Internet etwas Unangenehmes passiert.

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