Ria Sönnekes in den Ruhestand verabschiedet

|   Vreden

Bei strahlendem Sonnenschein und etwas wehmütiger Stimmung wurde Ria Sönnekes in einer feierlichen Abschiedsrunde von Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch und zahlreichen Gästen verabschiedet. Begonnen hatte Ria Sönnekes ihre Arbeit als Gleichstellungsbeauftragte am 01.09.1996. In den rund 22 Jahren hat die studierte Sozialpädagogin ihre Stärke als Impulsgeberin und Netzwerkerin aktiv eingesetzt, um die Gleichstellungsarbeit in Vreden zu gestalten und zu fördern.

Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch würdigte ihre Arbeit innerhalb der Verwaltung und als Ansprechpartnerin und Kontaktperson für viele Bürgerinnen und Bürgern. Das Zusammenkommen von unterschiedlichen Frauen war ihr dabei besonders wichtig. In den vergangenen Jahren initiierte Ria Sönnekes viele Angebote. Neben dem offenen Beratungsangebot für Frauen und Männer hat sie sich in diversen Netzwerken, u. a. im Netzwerk W, welches die Aktivitäten und Maßnahmen für den qualifizierten beruflichen Wiedereinstieg fördert, eingesetzt. Im kulturellen Bereich begleitete sie den FrauenFrühstücksTreff und erarbeitete frauenspezifische Unterstützungsangebote für Migrantinnen für eine verbesserte Integration. Einen besonderen Stellenwert während ihrer Tätigkeit hatte auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. der berufliche Wiedereinstieg von Frauen nach einer familienbedingten Pause. Seit 2005 engagierte sie sich im Arbeitskreis "gegen Gewalt an Frauen und Kindern" und informierte Betroffene über Unterstützungsangebote. Auch frauenspezifische Projekte wurden in den vielen Jahren umgesetzt. Ein erfolgreiches und spannendes Projekt war die Erstellung des Buches "Blickwinkel – Vredener Frauen bei der Arbeit". Für diese wertvolle Arbeit bedankte sich Dr. Holtwisch und überreichte einen Blumenstrauß und ein Präsent.

Ria Sönnekes bedankte sich bei den Gästen für die produktive Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Ihr sei bewusst, dass die Gleichstellungsarbeit kein Selbstläufer sei. Deswegen solle man die Arbeit mit gegenseitigem Respekt und vielen Wegbegleiterinnen und -begleitern umsetzen, so Ria Sönnekes.  Auch ihrer Familie sei sie zum Dank verpflichtet. Mit der Unterstützung ihres Ehemannes und der Kinder habe sie – vor allem bei Projekten – ihre Ziele erreichen können.

Ihrer Nachfolgerin Christine Ameling hinterlässt Ria Sönnekes ein gut ausgebautes Netzwerk mit vielen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern. Dass ihre Arbeit fortgeführt wird, erfreue sie sehr, so Ria Sönnekes. Besonders, da Christine Ameling ihre Erfahrung als Sozialpädagogin mit in die Arbeit einfließen lassen könne und somit nahtlos an die vorherige Arbeit anknüpfen könne.

Viele der Gäste sind Ria Sönnekes in Freundschaft verbunden. Sie nutzten die Gelegenheit, um sich persönlich bei ihr für die langjährige effektive Zusammenarbeit zu bedanken. Personalratsmitglied Anja Heufekes überbrachte den Dank der Beschäftigten und als Leiterin der Fachabteilung Verwaltungsorganisation bedankte sich Edeltraud Resing für die stets vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit. Ihren Ruhestand möchte Ria Sönnekes nutzen, um mehr Zeit mit ihrer Familie und dem Enkelkind zu verbringen. Vor allem freue sie sich über die gemeinsame Zeit mit ihrem Ehemann, welcher auch in einigen Wochen in den Ruhestand verabschiedet wird, so Ria Sönnekes. Sie sei gespannt, welche Veränderungen dieser Übergang mit sich bringen werde, so die scheidende Gleichstellungsbeauftragte.

 

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