Rathaus-Erweiterung eingeweiht

|   Vreden

Pfarrer Christoph Theberath und Pfarrer Klaus Noack segneten gemeinsam die Büros und weiteren Räumlichkeiten im Erweiterungsbau des Rathauses in Vreden ein. In der Begrüßungsrede wies Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch darauf hin, dass es wichtig sei, den Segen nicht nur für das neue Gebäude, sondern insbesondere auch für die Kolleginnen und Kollegen und alle Besucher zu erhalten.

Durch Aufgabenzuwachs und gestiegenen Anforderungen sei die Notwendigkeit zur Rathauserweiterung entstanden. Die Einhaltung des Datenschutzes und vertrauliche Gespräche seien sonst kaum noch möglich gewesen.

Nach einem Werkstattverfahren habe man sich für die Pläne des Architekturbüros Burhoff + Burhoff entschieden. "Das Gebäude sieht gut aus, passt zu den Bestandsgebäuden und bietet zur Seite und nach oben noch Erweiterungsmöglichkeiten", so Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch. "Wir haben uns bewusst für ein offenen Haus entschieden, die Kontaktaufnahme der Bürgerschaft zu den Verwaltungsmitarbeitern soll niederschwellig und auf einfachem Wege möglich sein, denn wir verstehen uns als bürgerorientierte Verwaltung." Die Kosten seien im geplanten Budgetrahmen von 2,4 Mio. Euro geblieben und die Bauzeit sei mit 1 1/4 Jahr auch sehr gut gewesen. Insbesondere in Hinblick auf die angespannte Lage im Bausektor dankte er allen beteiligten Firmen für die geleistete Arbeit.

Dank sprach Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch insbesondere auch den Nachbarn für ihre positive Begleitung des Prozesses und ihre Geduld aus. Und die müssten sie ja auch noch weiterhin haben, da das Rathausumfeld noch umgestaltet würde.

Bernd Brüggemann, Leiter der Fachabteilung Gebäude und Joachim Hartmann, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung, zeigten anhand einer Präsentation den Baufortschritt vom ersten Spatenstich, den Arbeiten des Kampfmittelräumdienstes, bis zur Fertigstellung.

 Die Stadt habe vom Vredener Restaurator Edgar Jetter zwei Glasfenster mit den Vredener Stadtpatronen Peter und Paul erworben. Die Glasbilder stammten ursprünglich aus einer englischen, stillgelegten Kirche. Diese für die Stadt Vreden und die Stadtgeschichte bedeutende Symbole würden in einem Fenster im Übergang zum neuen Gebäudeteil angebracht, so dass sie von außen gut sichtbar seien. Anschließend wurden kurz die Planungen für die Umgestaltung des Rathausumfeldes vorgestellt. Nach Fertigstellung des Kreisverkehres und der Altstätter Straße wird der Platz vor der Burg und anschließend der Parkplatz in zwei Etappen umgestaltet.

Nach der Segnung des neuen Gebäudes konnten sich alle Gäste der Eröffnungsfeier selbst ein Bild von den neuen, hellen Räumlichkeiten machen.  

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Eines der neuen Büros
Aus der Nachbarschaft, der Politik, den beteiligten Unternehmen und der Belegschaft der Stadtverwaltung waren zahlreiche Personen der Einladung gefolgt.
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