Projektwoche mit viel MINT-Entdeckungsspaß

|   Stadtlohn

Montagmorgen, 8.15 Uhr: Die Kinder der Klasse 1a der Hordtschule in Stadtlohn stürmen auf das Forschermobil zu. Drei Tage lang dürfen sie sich im Rahmen der „Forscher-Projektwoche“ Themen-Kisten aus dem Forschermobil abholen und mit dem darin bereit gestellten Material alltägliche Dinge erforschen. Die Kinder haben sich für heute die Kiste „Forschen zu Klängen und Geräuschen“ ausgesucht und warten geduldig, bis ihnen die ehrenamtlichen Fahrer die Kiste aushändigen. Natürlich muss – bevor es in die Klassenzimmer zurückgeht – auch ein Blick ins Forschermobil und besonders auf das darin aufgebaute Mikroskop geworfen werden.

Zum ersten Mal hat die Hordtschule in Stadtlohn das Forschermobil über das zdi-Zentrum Kreis Borken ausgeliehen, das unter dem Dach der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken mbH (WFG) für die frühe Nachwuchskräftesicherung im Kreis Borken aktiv ist. Seit 2019 tourt das Forschermobil mit großer Beliebtheit zu Kindertagesstätten und Grundschulen im Kreis Borken. Den fachgerechten Einsatz vor Ort ermöglichen geschulte ehrenamtlichen Fahrer. Voraussetzung für einen Verleih und damit eine qualifizierte Begleitung der Forscheraktivitäten der Kinder ist, dass pädagogische Fach- und Lehrkräfte der jeweiligen Einrichtung zuvor einen speziellen Workshop „Forschermobil“ besucht und ebenso bereits an einem Workshop aus dem „Haus der kleinen Forscher“ teilgenommen haben. So gehört es zum Konzept des Forschermobils, dass die pädagogischen Fach- und Lehrkräfte vor Ort mit den Kindern selbständig forschen können. Dazu erfahren sie in dem ebenfalls von der WFG angebotenen Forschermobil-Workshop, welche Möglichkeiten das Forschermobil bietet und wie das Forscherequipment sinnvoll eingesetzt wird.

Über hundert Forscheraufträge mit dem dazu benötigten Material verpackt in 17 Themen-Kisten aus allen relevanten MINT-Bereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) warten darauf, spielerisch entdeckt zu werden. Christine Rosker, Klassenlehrerin der 1a an der Hordtschule, hat zusammen mit ihrer Kollegin Yvonne Sielenkemper an den einführenden Workshops teilgenommen. Beide waren danach überzeugt, dass das Forschermobil die Projektwoche an der Hordtschule großartig ergänzen würde. „Es war überraschend, wie lang und konzentriert sich die Kinder in Teamarbeit mit einem Forscherauftrag beschäftigen konnten. Durch das gemeinsame Besprechen und Experimentieren entstanden ganz neue Ideen für Problemlösungen“, so die Erfahrung der Pädagoginnen.

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