Projekt „Gaxelino“ ist einen Schritt weiter

|   Vreden

Pläne für zusätzliche Fuß- und Radwegeampel, Unterführung, Schallschutz und Regenrückhaltebecken besprochen und beschlossen. Behördenbeteiligung wird durchgeführt, formelle Öffentlichkeitsbeteiligung erfolgt aufgrund Corona-Situation später. Einstimmig haben die Mitglieder des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses für die Beschlüsse zu Gaxelino als Grundlage für die weiteren Planungen und Verfahren gestimmt.

So soll am Knotenpunkt Winterswijker Straße/Birkhahnweg/Fasanenweg die Querungshilfe zusätzlich mit einer Bedarfsampel für den Fuß-/Radverkehr gesichert werden. Am Knotenpunkt Ringstraße/Winterswijker Straße ist ein "freilaufender Rechtsabbieger" mit Einfädelungsspur von der Winterswijker Straße auf die Ringstraße vorgesehen.

Eine durchgängig geschlossene Lärmschutzwand mit einer Höhe von maximal 4 Metern soll entlang der Grundstücke Finkenstraße 21, 23, 25, 27 und der Wendeanlage Finkenstraße sowie des Grundstücks Toschlag 2 und der Wendeanlage Toschlag errichtet werden. Zudem wurde die Verwaltung beauftragt, die Möglichkeiten einer Verlängerung der Lärmschutzwand entlang der Winterswijker Straße im Bereich der Grundstücke Finkenstraße 9, 11, 13, 15, 17 und 19 sowie Fasanenweg 1 zu prüfen.

Als neuer Standort für das erforderliche Regenrückhaltebecken wird das Spielplatzgrundstück am Amselweg festgelegt. Ein Teil des Flurstücks, mindestens 400 Quadratmeter, wird als öffentliche Grünfläche für die Nachbarschaft erhalten. Auch sollen die vorhandenen Grünstrukturen nach Möglichkeit erhalten bleiben.

Zur Umsetzung von Gaxelino wird ein Bebauungsplanverfahren durchgeführt. Der Flächennutzungsplan muss ebenfalls geändert werden. Bis einschließlich 22. Mai erfolgt für die Bauleitplanverfahren die frühzeitige Behördenbeteiligung. Hierzu stehen auf der Internetseite der Stadt Vreden, www.vreden.de, unter dem Punkt "Rathaus / Planen-Bauen-Verkehr/ Planungsbeteiligung“ alle vorliegenden Planungsunterlagen zur Einsichtnahme und zum Herunterladen bereit. Dies gilt selbstverständlich nicht nur für die Behörden sondern auch für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Zwar kann die eigentlich ebenfalls vorgesehene formelle frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung in der Bauleitplanung aufgrund der Beschränkungen durch die Corona-Krise im Moment nicht durchgeführt werden.

Gleichwohl kann sich die Öffentlichkeit über den aktuellen Planungsstand auf der Homepage der Stadt Vreden informieren. Gerne können Anregungen und Bedenken zu den veröffentlichen Unterlagen per E-Mail an dirk.hetrodt@vreden.de abgegeben werden. Die Auslegung der Unterlagen im technischen Rathaus der Stadt Vreden im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung nach § 3 (1) Baugesetzbuch wird nachgeholt, sobald die Corona-Situation es zulässt.

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