Positive Nachrichten aus der Innenstadt

|   Stadtlohn

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie befinden sich die deutsche Wirtschaft und insbesondere der Einzelhandel im Ausnahmezustand. In nur fünf Wochen mussten sich die meisten Unternehmen mit schwierigen und existenziellen Fragen auseinandersetzen. „Die Herausforderungen sind nach wie vor sehr groß“, so Citymanager Giampietro Salerno.

Die Familienbäckerei Zumbusch hatte bereits vor der Corona-Pandemie umfangreiche Umbaumaßnahmen für die Verkaufsfläche geplant. Hierbei sollten die Fassade, der Verkaufsraum und die Nebenräume neu konzipiert und renoviert werden. Der Umbau wurde für vier Wochen angesetzt und hat am Rosenmontag begonnen. Die geplante Wiedereröffnung sollte ursprünglich zum 30. März in einem entsprechenden feierlichen Akt stattfinden. Jedoch wurde der Eröffnungstermin von der plötzlichen Corona-Pandemie überschattet und daher am Donnerstag, den 28. März, im Stillen durchgeführt.

Der Familie Zumbusch war es sehr wichtig, einen modernen aber trotzdem zurückhaltenden Ladenbau zu konzipieren, um die Ware klar in den Vordergrund zu stellen. Neben der einladenden und freundlichen Flächenanordnung, ist der Thekenbereich mit einem Stadtlohner Schreiner entwickelt worden. Das neue Regalsystem, das selbst entwickelt wurde, soll zusätzlich die starken Kompetenzen im Brotsortiment hervorheben.

Bei der Fassade hat man sich nicht nur städtebaulich orientiert, sondern ist bewusst dem münsterländischen Stil gefolgt und hat diese mit Sandstein eingefasst. „Ein gelungenes Neubau-Konzept, in gewohnter Qualität der Back- und Kuchenkunst“ ergänzt Salerno.

Ralf Pieper und Tom Wensing haben sich innerhalb ihrer bestehenden Kompetenzen und Stärken orientiert. Es wurden gleich zwei neue Konzepte entwickelt. „Der geplante Start des Umbaus am 6. April ist trotz Corona erfolgt und bereits am 9. April war alles fertig, sodass wir bereits am 11. April die Türen wieder öffnen konnten“,  so Pieper. Das Haupthaus in der Dufkampstr. 17 liegt im Fokus für Optik und Akustik und soll sich nur noch auf diese beiden Kompetenzen konzentrieren. Im zweiten Geschäft in der Dufkampstraße 9 liegt der Fokus auf Uhren und Schmuck.

Bei beiden Konzepten legen Pieper und Wensing großen Wert auf Individualität und Wertigkeit, um ein gewisses Alleinstellungsmerkmal zu entwickeln. Das moderne und neuartige Ladenbaukonzept unterstreicht dieses Merkmal. „Das I-Tüpfelchen ist eine kleine Auswahl von erlesenen Nuss-Schnaps und Gin-Sorten, die im Haupthaus zu finden sind“, erklärt Pieper ergänzend sein Konzept. „Eine sehr schöne Erneuerung mit viel Charme, aber auch eine nachhaltige Bestandssicherung für die Stadt Stadtlohn. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg für zwei starke Konzepte in Stadtlohn. Aber auch allen anderen Unternehmen und Betrieben in Stadtlohn wünschen wir weiterhin viel Erfolg und ein gutes Gelingen, insbesondere in der jetzigen Phase mit neuem Mut ihre Stärken und Chancen zu nutzen, um durchaus auch neue Wege zu gehen“ so Salerno abschließend.

Erfreulich ist eine weitere Wiedereröffnung in der Eschstraße. Peacock Moden zeigt sich ebenfalls im neuen Gesicht.

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