Plattdeutsche Beiträge im Lesewettbewerb begeistern

|   Vreden

„Löe küürt platt“ - so war es im Pfarrheim in Lünten von Anna Ahler zu hören. Sie war die jüngste Teilnehmerin des plattdeutschen Lesewettbewerbs des Heimatvereins Lünten. Christel Höink konnte fleißige Leserinnen der Klassen 1-4 und der Klassen 5-7 sowie viele Zuhörer im Pfarrheim zum plattdeutschen Lesewettbewerb 2019/2020 begrüßen.

Dieser plattdeutsche Lesewettbewerb findet alle zwei Jahre statt. Heinrich Ahler stand mit Herzblut hinter dieser Aktion, er motivierte und begleitete die Mädchen, so dass sie ihre plattdeutschen Texte sehr gut vortrugen. Lorina Rensing las die Geschichte von „De moijen Appel“, geschrieben von Maria Keizers. Anna Ahler trug den Aufruf „Löe kürt Platt“ von Lucie Brüning vor. Pia Baumeister stellte „Dän nijen Knecht vor, der aus der Feder von Augustin Wibbelt stammt. Amelie Ahler las die Geschichte von „Opa sin Opa sin Beernboum“, geschrieben von Mechtild Benson.

Alle trugen selbstsicher ihre plattdeutschen Geschichten vor, die die Zuhörer zum Lachen brachten. Diese gekonnte Präsentation verblüffte nicht nur die Zuschauer, sie imponierte auch die Juryteilnehmer. Die Jury mit Angelika Baumeister, Werner Grotholt und Adelheid Baumeister war von den flüssigen und gut betonten Vorträgen und dem Fleiß, eine plattdeutsche Geschichte einzuüben, begeistert. Die Mühe der Mädchen hatte sich gelohnt, da sie mit ihrer Selbstsicherheit im Vortragen alle überzeugten. Die Jury hatte es schwer. Alle hätten das Zeug gehabt, nach Borken zum plattdeutschen Lesewettbewerb gehen zu dürfen.

Siegerin der Klassen 1-4 wurde Amelie Ahler und für die Klassen 5-7 geht Lorina Rensing ins Rennen. Beide vertreten den Heimatverein Lünten beim plattdeutschen Lesewettbewerb in Borken, der unter der Schirmherrschaft des Landrates Dr. Kai Zwicker steht und am 25. März im Kreishaus stattfindet.

 

 

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