Parken auf Gehwegen wird deutlich teurer

|   Stadtlohn

Seit dem 28. April beträgt das Verwarnungsgeld beim Parken auf Geh- und Radwegen nicht mehr 20 Euro, sondern 55 Euro. Die Erhöhung hängt mit der beabsichtigten Verkehrswende und einer Änderung des bundesweit gültigen Bußgeldkatalogs zusammen, mit der das Verkehrsministerium Behinderungen von Radfahrern und Fußgängern durch parkende Autos konsequent unterbinden möchte.

 „Weil das Halten und Parken auf Gehwegen in Stadtlohn – gerade in der Innenstadt – sehr häufig anzutreffen ist, möchten wir als Stadtverwaltung dringend alle Autofahrer daran erinnern, ihr Fahrzeug richtig abzustellen“ sagt Thomas Gausling, Leiter des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung der Stadtverwaltung. Das gelte auch für Erledigungen, bei denen man „nur mal eben“ parke.

 In der Innenstadt darf nur in den gekennzeichneten Flächen gehalten und geparkt werden. Das bedeutet, dass auf roten Pflasterflächen niemals ein Auto abgestellt werden darf, ausgenommen sind die besonders ausgewiesenen und markierten Stellplätze in der Klosterstraße. Auch andere Parkverstöße wie das unberechtigte Parken auf Schwerbehindertenstellplätzen oder in Feuerwehrzufahrten werden bundesweit deutlich teurer.

 Die Stadtverwaltung weist außerdem darauf hin, dass mit den Lockerungen einiger Beschränkungen, die es aufgrund der Corona-Lage gibt, auch die Kontrollen des ruhenden Verkehrs wieder intensiviert werden.

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