„NRW digitaler, schneller, sicherer und schlauer machen!“

|   Kreis Borken

Im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Kamingespräche hat der Wirtschaftsrat der CDU Sektion Borken-Bocholt bei seinem Treffen die heimische Landtagsabgeordnete Heike Wermer eingeladen. Im Hotel Lindenhof in Borken fand ein spannender Austausch zwischen den Mitgliedern des Wirtschaftsrates, Heike Wermer und dem Landtagsabgeordneten Wilhelm Korth statt.

Nach einer Begrüßung durch den Vorsitzenden des Wirtschaftsrates, Alfons Beckmann, referierte Heike Wermer, Landtagsabgeordnete für den Kreis Borken, zum Thema „NRW auf Erfolgskurs bringen! Was ist erreicht – was steht noch an?“. Hierbei reflektierte sie vor allem Ziele, die die aktuelle Landesregierung bereits erreicht hat.

Als ersten Schritt nannte sie den Aspekt der Digitalisierung. Hier würde insbesondere der Breitbandausbau gestärkt. Ziel sei es, NRW als Spitzenreiter werden zu lassen. Mit dem Thema „NRW schneller machen“ bezog sich die Landtagsabgeordnete auf ihren Kollegen aus dem Kreis Borken, Hendrik Wüst, Minister für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Wermer betonte hierbei, die Straßen im Bundesland würden weiter ausgebaut und verbessert. Ein sichtbarer Fortschritt für die Region sei der erste Spatenstich zum Lückenschluss der B67n. Dort wird ab jetzt das fehlende Teilstück zwischen Dülmen und Reken gebaut.

Als nächstes sprach Heike Wermer über die Sicherheitspolitik des Landes. Sie betonte, dass die Regierung der Polizei den Rücken stärken wolle und dass in Zukunft eine „Null-Toleranz-Strategie“ in Kraft treten werde. Das bedeutet, dass bei Angriffen auf die Polizei es in jedem Fall Konsequenzen für den oder die Täter geben werden soll. Mit Blick auf das Polizeigesetz versprach Heike Wermer, dass die Regierung sich nicht Bayern als Vorbild für eine Reform nehme und man auch nicht zu einem Überwachungsstaat werden wolle.

Zum Abschluss ihres Vortrags stellte Heike Wermer, Mitglied im Ausschuss für Schule und Bildung, die Erfolge und Pläne der Schul- und Bildungspolitik vor. Mit dem 13. Schulrechtsänderungsgesetz konnte die Rückkehr von G8 zu G9 umgesetzt werden. Wermer warf weiterhin ein, dass ein 14. Änderungsgesetz in Arbeit sei, um auf aktuelle Herausforderungen einzugehen. Weiterhin müsse man dem Lehrermangel entgegenwirken und Förderschulen stärken. Hierfür hat die Landesregierung die Anzahl der Studienplätze für Sonderpädagogen bereits erhöht.

Besonders zum Thema Schule und Bildung folgte ein reger Austausch mit den Anwesenden Mitgliedern des Wirtschaftsrates der CDU. In einer Diskussionsrunde fanden auch persönliche Anliegen der Anwesenden Einklang.

Abschließend waren sich alle Anwesenden einig und bestärkten Heike Wermer in ihrer Annahme: „der Mensch fängt nicht erst beim Abitur an“. Kinder und Jugendliche müssen früh gefördert werden. Die Region Kreis Borken und das Westmünsterland sollen attraktiver für junge, eifrige Menschen gemacht werden.

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