Neue Corona-Hilfen für Partner in Brasilien

|   Ahaus

Bedrückende Nachrichten erhielt der Arbeitskreis Rosário am Patronatstag des Pfarrbezirks St. Josef in Ahaus. Padre Ivanildo Barros, bis vor einem Vierteljahr noch in Rosário tätig, berichtete von der Situation in Brasilien:

„Liebe Freunde in Ahaus!
Unsere Situation hier in Brasilien ist sehr kritisch. Bisher haben wir nicht einmal sechs Prozent der Bevölkerung geimpft, fast 3000 Todesfälle pro Tag, Krankenhäuser voller Infizierter, Ärzte, die von so viel Arbeit erschöpft sind - und so viele Kranke haben keine Betten. Wir haben jedoch viel Vertrauen in Gott, dass alles vergehen wird und wir unsere Mission fortsetzen werden. Was die humanitäre Kampagne betrifft, möchte ich wirklich eine machen, wie wir es letztes Jahr in Rosario getan haben. Ich möchte Grundnahrungsmittelkörbe kaufen und verteilen, da die Bundesregierung bisher noch keine Nothilfe freigegeben hat. Wir haben hier in unserer Gemeinde zwei sehr arme Gemeinden an der Peripherie. Ich bin sicher, dass die Hilfe eines einfachen Korbs in diesem Moment der Not viel helfen wird. Ich danke Ihnen bereits für die Aufmerksamkeit und die Möglichkeit, unseren Leuten in dieser Gemeinde zu helfen. Brüderliche Umarmung, Pater Ivanildo Barros.“

In Abstimmung mit dem Geschäftsführer des Aktionskreises Pater Beda, Udo Lohoff, der dem Arbeitskreis mit Rat und Tat immer zur Verfügung steht, entschieden die Mitglieder im Arbeitskreis Rosário, eine sofortige Hilfe zuzusagen. „Dazu werden wir einen Betrag von 2000 Euro überweisen, mit dem in Brasilien schon viel erreicht werden kann“, erklärt stellvertretend Josef Korthues.

Nachfolgend die Antwort von Padre Ivanildo:

„Es lebe der Heilige Josef!
Meine lieben Freunde, ich wünsche Euch, dass die Gnade und der Schutz Gottes durch den heiligen Josef Euch alle erreichen möge. Ich freue mich sehr über die gute Nachricht der Hilfe, die Ihr uns angeboten habt. Wir werden vielen Familien helfen können, die in dieser Zeit in jeder Hinsicht große Schwierigkeiten durchmachen. Ein Korb mit Grundnahrungsmitteln wird für sie in dieser Zeit wirklich eine Erleichterung und eine sehr wertvolle Hilfe sein. (…) Ich möchte meine ewige Dankbarkeit für alles, was Ihr für uns getan habt, zum Ausdruck bringen, dass Gott alle unsere Freunde aus Ahaus segnet, bewahrt, erleuchtet und beschützt und dass der Heilige Josef immer bei Gott für uns Fürsprache hält und uns hilft, diese schreckliche Pandemie zu überwinden. Eine geschwisterliche Umarmung und Grüße an alle. Pater Ivanildo Barros."

Aus Sorge um die Partnergemeinde in Rosário haben die Arbeitskreis-Mitglieder über Udo Lohoff bei Pater Romário Brandão, dem neuen Pfarrer in Rosário, nachgefragt, wie die Lage in Rosário ist. Seine Antwort:

„Guten Tag, hier befinden wir uns in der gleichen Situation. Viele unserer armen Menschen brauchen Hilfe. Wir führen hier in der Gemeinde eine Kampagne durch, in der wir um Lebensmittel bitten, um diesen Familien zu helfen, aber aufgrund vieler Schwierigkeiten wurden nur wenige Lebensmittel gespendet. Ich wäre Euch sehr dankbar, wenn Ihr uns helfen könntet. Viele Familien sind auf diese großzügige Hilfe angewiesen. Geschwisterliche Umarmung. P. Romário Brandão.“

„Wir haben uns daraufhin entschlossen, auch in diesem Fall einen Betrag von 2000 Euro zuzusagen“, so Josef Korthues. „Wer Hunger hat, kann nicht warten!“ Mit dieser Aussage wirbt der Aktionskreis Pater Beda für Corona-Hilfen zugunsten der Bedürftigen in Brasilien. Dem könne man sich nur anschließen. Wer in der Pfarrgemeinde helfen möchte, der wird um Spenden auf das Konto bei der Volksbank Ahaus-Gronau e.G., IBAN DE23 4016 4024 0504 2007 00, gebeten.

„Bei allen Dauerspendern möchten wir uns an dieser Stelle einmal herzlich für ihre langjährige Treue bedanken. Wir versichern ihnen: Die Hilfe kommt an und trifft auf große Dankbarkeit“, erklärt Josef Korthues.

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