Multisensorischer Tag für Kinder mit Behinderung

|   Ahaus

Trotz Kälte und Schneeflocken war der multisensorische Tag der Unterstufe der Heilerziehungspfleger am Berufskolleg Lise Meitner in Stadtlohn ein voller Erfolg. „Was ist denn eigentlich multisensorisch?“ Diese Frage klärten die Studierenden und kamen zu dem Schluss, das multisensorisch kurzum „mit allen Sinnen bedeutet“ und nach einigen Überlegungen entschied sich die Klasse dafür, Kinder und Jugendliche des Wittekindshofes Gronau zu einem spannenden Tag auf dem Bauernhof einzuladen und alle Sinne mit Kreativität und Mitmachangeboten anzuregen.

Dann war es soweit, die selbstvorbereiteten Stationen wie Fühlkisten mit typischen Bauernhof-Inhalten, wie Hühnereier, Stroh, Hufeisen etc., Eierbemalen oder ein selbstgebautes Angelspiel luden die Gäste ein selbst aktiv zu werden. Nach einem Kennenlernspiel erforschten die Kinder gerne den Ferienhof Eilers in Ahaus-Wüllen, auch auf einem Go-Kart-Parcours. Zur Stärkung wurde gegrillt und zum Abschluss wurde auf selbst gebastelten Musikinstrumenten gespielt, zur Gitarre am Lagerfeuer gesungen und Marshmallows gegrillt. Die Studierenden bereiteten den Tag rundum selbstständig vor und nutzten den Fachunterricht in Gestaltung und Musik für die Herstellung der Utensilien. Auch wurden organisatorische Dinge, wie Logistik und Sponsorensuche erfolgreich selbst organisiert.

Die Studierenden waren am Ende eines langen kalten Tages erschöpft und zufrieden, dass sie nach so einer langen Planung und Vorbereitung alles so erfolgreich absolvieren konnten. Der schönste Dank war es zu sehen, dass sie gar nicht nach Hause wollten und mit den Studierenden, doch eher fremden Personen, offen und vertrauensvoll umgegangen sind. Die Volksbank in Alstätte, die Gronauer Stadtwerke und der DM-Markt in Ahaus unterstützten die Studierenden bei der Umsetzung des Bauernhoferlebnisses.

 

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