Mittlerweile 15 Todesfälle nach Corona-Infektion im Kreis

|   Kreis Borken

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell (6. April) bei 681 (gestern 664). 264 Personen (gestern 246) sind inzwischen gesundet. 15 Personen sind leider inzwischen im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Damit hat sich die Zahl der Todesfälle um drei erhöht: Am Samstag sind leider ein schwer vorerkrankter 80-jähriger Ahauser im Ahauser Krankenhaus, eine 88-jährige Frau aus Bocholt im Uniklinikum Münster und 92-jährige Gronauerin im Gronauer Krankenhaus verstorben. Landrat Dr. Kai Zwicker spricht den Angehörigen der Verstorbenen sein tiefempfundenes Mitgefühl aus.

Aktuell sind im Kreisgebiet damit 402 Personen (gestern 406) infiziert. Wie sich die Lage in den einzelnen Kommunen im Kreisgebiet darstellt, ist der beigefügten Tabelle zu entnehmen.

Situation in den Krankenhäusern, die COVID-19-Patienten behandeln (Ahaus, Bocholt, Borken, Gronau): Intensivplätze sowohl mit als auch ohne Beatmungstechnik stehen derzeit in ausreichendem Maße zur Verfügung. Trotzdem treffen diese Krankenhäuser durch Kapazitätsausbau weitere Vorsorge. So teilt etwa das Klinikum Westmünsterland für seine Standorte Ahaus, Bocholt und Borken mit, dass Stand heute (06.04.2020) 33 Patienten mit dem Coronavirus in den drei Krankenhäusern behandelt werden, 11 davon befinden sich auf der Intensivstation. 70 Intensivbetten stehen aktuell zur Verfügung, 23 können noch ergänzt werden.

Zusätzliche Hinweise:

Landrat Dr. Kai Zwicker appelliert erneut an alle Bürgerinnen und Bürger, ihre sozialen Kontakte auf das Nötigste zu reduzieren, engen Kontakt zu vermeiden und Abstand zu halten. Das gelte jetzt insbesondere auch trotz des schönen Wetters. "Draußen Fahrradfahren, spazieren gehen oder joggen ist natürlich erlaubt, aber eben alleine oder zu zweit und mit dem nötigen Abstand", so Dr. Zwicker. "Achten Sie weiterhin auf die Hygieneregeln, insbesondere auf regelmäßiges, gründliches Händewaschen!" Auf diese Weise schütze man nicht nur sich selbst, sondern auch die Risikogruppen, wie ältere und vorerkrankte Menschen.

Mehr Informationen gibt es auch unter Fwww.infektionsschutz.de

Über die weitere Entwicklung wird laufend über das Internet unter www.kreis-borken.de sowie über Facebook, Twitter und Instagram berichtet.

Die Telefon-Hotline des Kreisgesundheitsamtes Borken für medizinische Fragen zum Coronavirus unter der Telefonnummer 02861/82-1091 ist Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr freigeschaltet. Am Wochenende und an Feiertagen ist sie von 10 bis 16 Uhr erreichbar. Darüber hinaus ist die Patientenhotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter Tel. 116117 rund um die Uhr besetzt.

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