Mit Virtual-Reality über das Asbecker Stiftsgelände

|   Legden

Die heimische Landtagsabgeordnete Heike Wermer besuchte gemeinsam mit der örtlichen CDU das Dormitorium im Ortsteil Asbeck. Mit Hilfe von Virtual-Reality führte der Vorsitzende des Heimatvereins Bernhard Laukötter über das Stiftsgelände um das Jahr 1782.

Gerade einmal 11 Jahre alt war die Asbecker Stiftsdame Therese von Zandt, als sie 1782 aus Düsseldorf nach Asbeck kam. Als Geliebte von Beethoven, Ehefrau, Mutter zweier Komponisten, Journalistin und Musikerin, war sie die wohl bekannteste Bewohnerin des adeligen Damenstifts. Aus der Perspektive von Therese von Zandt kann man sich in der Ausstellung des Heimatvereins virtuell durch die Gebäude bewegen, im Innenhof mit Händlern interagieren oder die heilige Messe besuchen.

Heike Wermer hatte sich gemeinsam mit einigen Mitgliedern der CDU Legden-Asbeck neben dem virtuellen Rundgang auch mit dem Vorsitzenden des Heimatvereins ausgetauscht. Bernhard Laukötter weiß das Engagement seiner Mitglieder zu schätzen. Während andere Vereine für eine solche virtuelle Programmierung eigens Historiker engagieren müssten, war das Wissen und die Vorarbeit im Heimatverein Asbeck bereits weitestgehend vorhanden. Auch die weiteren Aktivitäten, wie z.B. die Fackelwanderungen, werden gut angenommen. Im nächsten Jahr feiert der Heimatverein am 10. September sein 50-jähriges Jubiläum. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits jetzt an.

Heike Wermer freut sich über das Engagement: „In Asbeck kümmert sich der Heimatverein nicht nur um die Denkmalpflege, sondern gestaltet das Dorfleben mit einem großen Angebot an Aktivitäten und Veranstaltungen entscheidend mit. Schön, dass hier die Geschichte des Asbecker Damenstifts durch modernste Technik erlebbar gemacht wird und so hoffentlich auch viele jüngere Besucher anlockt.“

« Zurück zur Übersicht
Aus der Perspektive von Therese von Zandt kann man sich in der Ausstellung des Heimatvereins virtuell durch die Gebäude bewegen. Heike Wermer probierte es aus.
Ein Angebot von