Mehr als 90 Bewerbungen für das Schöffenamt

|   Ahaus

Von Anfang März bis Ende April 2018 waren die Ahauser Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, sich für das Amt der Schöffin, des Schöffen zu bewerben. Das Interesse an einer ehrenamtlichen „Richtertätigkeit“ der Ahauserinnen und Ahauser ist groß. „Es freut mich sehr, dass 92 Ahauser Bürgerinnen und Bürger über den eigenen Tellerrand schauen und Verantwortung übernehmen wollen, denn ehrenamtliches Engagement hat für Ahaus ein unschätzbaren Wert. Für das große Interesse am Schöffenamt bedanke ich mich bei allen Bewerberinnen und Bewerbern recht herzlich“, so Bürgermeisterin Karola Voß.

Das Büro der Bürgermeisterin prüfte zunächst die Voraussetzungen der Bewerber für die Übernahme des Schöffenamtes. Am 12. Juni 2018 hat der Rat der Stadt Ahaus dann in nicht-öffentlicher Sitzung die Vorschlagsliste für die Wahl der Schöffinnen und Schöffen für die Amtszeit vom 01.01.2019 bis 31.12.2023 beschlossen. Diese konnte anschließend eine Woche öffentlich im Rathaus der Stadt Ahaus eingesehen werden. Einwände gegen die Vorschlagsliste wurden nicht erhoben. Nach der Einspruchsfrist wurden die Unterlagen aufbereitet und an das Amtsgericht Ahaus übermittelt. Die Stadtverwaltung ist für die Aufstellung der Vorschlagsliste zuständig. Das Wahlverfahren selbst obliegt dem Schöffenwahlausschuss beim Amtsgericht Ahaus. Dieser Ausschuss entscheidet im September/Oktober, wer als einer der 38 Schöffen am Amtsgericht Ahaus oder am Landgericht Münster zum Einsatz kommt. Im November/Dezember werden die Bewerber über den Ausgang Ihrer Bewerbung informiert.

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