Medienkompetenz in Schulen wird gefördert

|   Kreis Borken

Eigentlich ist es eine Binsenweisheit: Am besten beraten Jugendliche selbst ihre Altersgenossen in Sachen Medienkompetenz. Damit das aber auch richtig funktioniert, bietet das Medienzentrum des Kreises Borken seit geraumer Zeit Schulungen zu "Medienscouts NRW" an. Inzwischen sind an vielen der weiterführenden Schulen im Kreisgebiet solche Scouts aktiv. Sie werden künftig von insgesamt 38 Schülerinnen und Schülern sowie 16 Lehrkräften verstärkt, die jetzt an der jüngsten Qualifizierungsmaßnahme im Borkener Kreishaus teilgenommen haben. Gleichaltrigen stehen sie nun bei Fragen und Problemen rund um die Mediennutzung zur Seite. Dabei reicht die Bandbreite der Themen vom Umgang mit Cybermobbing über Datenschutzeinstellungen in sozialen Netzwerken bis hin zu Aspekten des Persönlichkeits- und Urheberrechtes.

"Das Medienzentrum des Kreises ist Anlaufstelle für Fragen rund um das Thema Medien und Medienkompetenz in den Bildungseinrichtungen im Westmünsterland", erläutert dessen pädagogischer Leiter Michael Hermes. Daher gehört auch das Projekt "Medienscouts NRW", das von der Landesanstalt für Medien konzipiert wurde, zum Aufgabenbereich. Die Chancen, aber besonders die Risiken medialer Angebote zu erkennen und diese selbstbestimmt und kritisch zu nutzen, ist das Ziel der Qualifizierung. Dabei ist der Ansatz der "Peer-Education" besonders hilfreich: Schülerinnen und Schüler können gleichsam auf Augenhöhe voneinander lernen. Und die Nachfrage ist groß. "Noch vor den Sommerferien startet die nächste Qualifizierung", so Hermes.

Aus dem Kreis Borken haben jetzt Schülerinnen und Schüler von neun Schulen an den vier eintägigen Workshops teilgenommen:

• Gesamtschule Bocholt
• Gymnasium der Marienhiller Missionare Maria Veen
• Euregio Gymnasium Bocholt
• Montessori Gesamtschule Borken
• Mariengymnasium Bocholt
• Bischöfliche Canisiusschule Ahaus
• Israhel-van-Meckenem-Realschule Bocholt
• Werner-von-Siemens-Gymnasium Gronau
• Herta-Lebenstein-Realschule Stadtlohn

Inhaltlich ging es insbesondere um Themen wie:

• Internet und Sicherheit
• Soziale Netzwerke
• Digitale Spiele
• Smartphone-Nutzung
• Fake News

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