Markus Pieper zu Gast bei Lichtgitter

|   Stadtlohn

„Lichtgitter ist ein typisches Beispiel dafür, wie der Mittelstand vom europäischen Binnenmarkt profitiert und hier Arbeitsplätze schafft“, erläutert Hermann Stengel, Geschäftsführer der Lichtgitter GmbH, anlässlich des Besuches des Europaabgeordneten Markus Pieper und Vertretern der CDU Stadtlohn. Das Münsterland profitiert vom europäischen Binnenmarkt und internationalen Handel. Dies wird am Beispiel der Firma Lichtgitter deutlich. So erwirtschaftet das Unternehmen 200 Millionen Euro Auslandsumsatz überwiegend in den EU-Ländern. Nicht nur deshalb ist es für die Fa. Lichtgitter wichtig, für ein vereintes Europa zu kämpfen. Europa steht auch für „Frieden, Freiheit und Wohlstand“, betont Hermann Stengel.

Die Europäische Union bewirke im Einzelnen viel mehr, als man zunächst annehme, dazu zählen  etwa technische Vereinheitlichungen und Qualitätsstandards. Die EU mache vieles möglich. „Was für uns bequem ist, ist für die Wirtschaft unerlässlich“, betonte der EU-Politiker. Aufmerksam hörte Pieper zu, als Stengel schilderte, mit welchen Problemen Lichtgitter konfrontiert sei. Hier sind der Einsatz von Leiharbeitskräften und die mangelnde Verfügbarkeit von Fachkräften sowie die Energiepolitik mit ihrer EEG-Umlage zu nennen.

Auch zu Themen wie EU Datenschutz-Grundverordnung und Brexit stellten die Teilnehmer der Runde Fragen an den CDU-Europaabgeordneten. Der ging bereitwillig darauf ein, schränkte allerdings auch ein: „Der Schwarze Peter liegt hier nicht immer in Brüssel.“ Im gemeinsamen Gespräch wurde allerdings auch deutlich, dass erreichte Ziele viel zu wenig in der Öffentlichkeit präsent sind.

Beim Rundgang durch die großen Produktionshallen durften die Besucher einen Blick auf die Arbeitsabläufe werfen. Besonders beeindruckend waren dabei die bis zu  25 Tonnen schweren Stahl-Coils, die fast eine ganze Lagerhalle füllen. „So wird der Stahl aus der ganzen Welt angeliefert, dabei verfolgen wir hohe Qualitätsstandards“, erklärte Geschäftsführer Hermann Stengel. Abschließend bedankte sich Markus Pieper bei seinen Gastgebern: „Danke, dass ich heute hier sein und für die Pro-Europa-Idee werben darf.“

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