Marianne Busch für 40 Jahre Betriebszughörigkeit geehrt

|   Ahaus

Am 29. Januar 1979 startete die damals 25-jährige junge Steuergehilfin ihre Tätigkeit als Verantwortliche für die Personal- und Finanzbuchhaltung. Dr. Ralf Gerl erinnert sich: „Ein Kegelfreund wusste, dass ich Unterstützung suchte und gab mir den Tipp“. Marianne Busch erhielt Mitte Januar 1979  den Anruf, der ihr ganzes weiteres Leben prägen sollte. „Eine Bewerbung war gar nicht notwendig“, erzählt Busch. „Im Haus der Familie Gerl fand freitags das Gespräch statt und montags ging es dann schon los für mich“. Dies sei ganz typisch für ihren Chef lacht Busch. Personalentscheidungen hätte er schon immer spontan aus dem Bauch heraus getroffen. Die 40-Jahre Betriebszughörigkeit sprechen für ein gutes Bauchgefühl des angesehenen Ahauser Augenarztes.

Sonnenzimmer, so hieß ihr erstes Büro an der Hofmate im Privathaus der Gerl‘s. Dort arbeitete Busch die ersten Jahre stundenweise. Auch zwei Kinder, das erste wurde noch im gleichen Jahr im Oktober geboren, konnten sie nicht von ihrer Arbeit abhalten. Unterstützung erhielt Busch von ihrer Mutter: „Ohne diese Stütze wäre mein beruflicher Werdegang nicht möglich gewesen. Damals gab es ja noch keine Kitas für Babys“.

Platz für ein Büro direkt in der Augenarztpraxis und bei den Kolleginnen und Kollegen gab es nach dem Umzug in den Domhof 1983, wo Dr. Ralf Gerl bis 2008 praktizierte. Danach verlegte er seine Augenarztpraxis in die Räume der Augenklinik Ahaus. Die Büros der Praxisverwaltung wurden schon direkt nach dem Bau der Klinik im Jahre 1992 dorthin verlegt. Mit diesem Umzug gab es auch für Busch eine große Veränderung. Gerl übertrug seiner langjährigen Sekretärin und rechten Hand die Geschäftsleitung des Unternehmens. Es folgten turbulente aber auch spannende Zeiten. Das Unternehmen Gerl expandierte in den folgenden Jahren, kaufte weitere Praxisstandorte auf, eröffnete Augentageskliniken in Raesfeld, Rheine und Greven. Das Unternehmen wuchs von 40 auf 250 Mitarbeiter an. Die gesamte Entwicklung wurde von Busch mit unermüdlichem Engagement sicher begleitet. „Manchmal konnte einem schon schwindlig werden bei der Schnelligkeit, in der das Unternehmen wuchs“, resümiert Busch. Inzwischen ist die heute 65-Jährige etwas ruhiger unterwegs, aber ganz von der Arbeit lassen kann sie immer noch nicht. Den Junior, dr. med. (Univ. Bud.) Matthias Gerl, freut’s. Seit 2017 steht Busch der Nachfolgegeneration beratend zur Seite und verbringt weiterhin viele Stunden im Büro mit dem neuen Verwaltungsleiter Matthias Müller. Dieser weiß die Unterstützung sehr zu schätzen: „Sie weiß einfach fast alles – 40 Jahre Erfahrung – wir sind froh, dass wir darauf noch nicht verzichten müssen“.

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