Langer Weg zum Familienzentrum

|   Heek

Die DRK-Kita „Wunderwerk“ in Heek macht sich auf den Weg zum Familienzentrum NRW. Auf die Zertifizierung, die mit einer mehrjährigen Förderung aus Landesmitteln verbunden wäre, hoffen die Verantwortlichen im Frühjahr kommenden Jahres. „Bis dahin ist es noch ein weiter Weg“, betonen Verbundleiterin Gisela Kühlkamp und Kita-Leiterin Angelina Lis.

Zum zweiten Mal trafen sich alle pädagogischen Fachkräfte der Kita, die gegenüber von Feuerwehr und DRK-Ortsverein an der Straße Stroot liegt und im vergangenen Jahr erst eröffnet worden war. Die Teamtage werden extern unterstützt, um Schwerpunkte des Familienzentrum zu planen, zu strukturieren und den Prozess zur Zertifizierung vorzubereiten. Diplom-Pädagogin Sabine Barelmann vom Jugendbüro des Kreises Borken berät das „Wunderwerk“-Team.

Gisela Kühlkamp, Verbundleitung und pädagogische Fachberatung, hat auch die DRK-Kita „Mühlenbach“ in Legden mit dem dortigen Team zum Familienzentrum NRW geführt. Dies soll auch mit der DRK-Kita „Wunderwerk“ gelingen: „Die Kita in Heek wurde vom Jugendhilfeausschuss des Kreises Borken für das Kindergartenjahr 2021/22 nominiert, den Weg zur Weiterentwicklung zu einem Familienzentrum NRW zu beschreiten. Als neues Familienzentrum wird die Kindertagesstätte somit ein Knotenpunkt in einem Netzwerk, das Familien umfassend berät, unterstützt und fördert.“

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Kita-Leiterin Angelina Lis unterstreicht das große Engagement ihrer Kolleginnen, die auch am sonst freien Samstag die Weiterbildung mitmachen: „Wir tragen zur Verbesserung der frühkindlichen Bildung und Förderung von Kindern bei, und wir alle möchten uns für die Vereinbarung von Familie und Beruf einsetzen. Schon jetzt werden in unserer Kita flexible Öffnungszeiten angeboten. Und es sollen noch zahlreiche niederschwellige Angebote für Eltern folgen.“ Geplant sind unter anderem neue Angebote wie Kurse, Elterncafés, Sport und Bewegung mit Kooperationspartnern, pädagogische Gespräche und mehr.

Angelina Lis freut sich mit ihren Erzieherinnen, die derzeit genau 50 Mädchen und Jungen betreuen, „auf neue herausfordernde Aufgaben. Grundlage für uns ist dabei, die Bedürfnisse von Eltern und Kindern in der Gemeinde Heek zugrunde zu legen.“

Lernen mit Kopf, Herz und Hand

Ein Zertifikat Familienzentrum NRW passe genau zum Gesamtkonzept der DRK-Kita „Wunderwerk“, heißt es weiter in der Pressemitteilung. Das Konzept beinhaltet unter anderem: „Lernen mit Kopf, Herz und Hand – die Integration von behinderten Kindern, die Vermittlung von Werten, die Ausbildung von sozialen, praktischen, kognitiven und künstlerischen Fähigkeiten und vieles mehr.“ Das seien die Aufgaben, die eine Rotkreuz-Einrichtung im Kreis Borken im Sinne der Kinder und ihrer Familien gerne erfüllen und „die in unserem Leitbild für Kindertagesstätten zum Ausdruck kommen“. Die Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation ist im Kreis Borken Träger von 30 DRK-Kitas.

Im kommenden Jahr – mit einer erhofften Zertifizierungsschild am Kita-Eingang – soll es auch einen „Tag der offenen Tür“ für Kinder, Eltern, Omas, Opas und alle Interessierten geben, berichtet Angelina Lis. Die Corona-Pandemie hat dies bisher verhindert.

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