Läufer vom VfL Ahaus beim Marathon in New York

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Elf Mitglieder des VfL Ahaus machten sich auf zum Big Apple, um am größten Marathon der Welt in New York teilzunehmen. Neben dem Marathon standen noch ein Training im Central Park unter der Leitung von Herbert Steffny, dem Läufer mit der besten deutschen Platzierung in der Geschichte des NYC Marathon, und ein Fünf-km-Lauf durch Manhattan. Auch für Sightseeing war somit noch genug Zeit.

Entstanden war die Idee im November 2018 nach einer Reise in die USA von Bärbel Hemker. Schnell fanden sich einige Interessierte, die mit ihr zusammen den Traum vom New York Marathon teilen wollten. Am Sonntagmorgen ging es dann mit dem Bus Richtung Staten Island zum Startbereich. Knapp 54.000 Laufbegeisterte machten sich auf den Weg über die Verrazano-Narrows Bridge nach Brooklyn. Von der Brücke aus bot sich den Teilnehmern ein einmaliger Blick auf die Skyline von Manhattan. Über Queens führte die Strecke durch die Bronx und schlussendlich nach Manhattan bis zum Ziel im Central Park.

Begleitet wurden die Läufer von vielen begeisterten Zuschauern, darunter auch drei Ahauser, die den Marathon zu einer riesigen Party machten und die Läufer mit einer eindrucksvollen Stimmung ins Ziel trugen. Alle Läufer kamen überglücklich und stolz im Ziel an und schafften es mit ihren Zielzeiten in die Sonderausgabe der New York Times.

Andreas Weddewer finishte nach 3:19:45 Stunden, Stefan Steevens (3:26:02 Stunden), Sasha Van der Walle (3:46:38), Tobi Heinze (3:51:43), Bärbel Hemker (4:12:40), Rainer Middendorf (4:16:25) folgten. Ansgar Wolf lief mit 4:30:44 seine persönliche Bestleistung, Ludger Siems erfüllte sich seinen Traum vom New York Marathon in 4:50:22 Stunden. Ihren ersten Marathon absolvierten Luisa Schücker (4:24:25 Stunden), Elke Klein-Ridder (4:50:21( und Marcel Miesczynski (4:50:23).

Nach dem Marathon wurde abends im Pub zusammen mit Arne Garbius, dem schnellsten Deutschen (Platz 11, Zielzeit 2:12:57 Stunden), gefeiert, bevor es am Montag wieder Richtung Heimat ging. Im Koffer waren neben kleinen Souvenirs vor allem einmalige Eindrücke und unvergessliche Erinnerungen an die wohl schönsten 42,195 Kilometer der Welt.

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