Kontrollen am 1. Mai in Köckelwick

|   Vreden

Polizei und Ordnungsamt kündigen zum 1. Mai wieder verstärkte Kontrollen an. Im besonderen Fokus steht dabei wieder der Treffpunkt an der Schützenhalle Köckelwick. Durch klare Regeln soll verhindert werden, dass die Feierlichkeiten aus dem Ruder laufen. Einen Appell richtet die Stadt auch an die Eltern. Mehrere hundert junge Menschen treffen sich jedes Jahr zum Feiern und Trinken anlässlich des 1. Mai an der Schützenhalle in Köckelwick. Dazu zieht es Gruppen Feiernder klassisch per Bollerwagen, aber auch mit zweckentfremdeten landwirtschaftlichen Anhängern und karnevalsähnlichen Anhängeraufbauten – teilweise gezogen von motorisierten Fahrzeugen – nach Köckelwick.

Im Verlauf der Maifeiern an der Schützenhalle Köckelwick kam es in den letzten Jahren zu erheblichen Verunreinigungen und Müllbergen, Lärmbelästigungen, Gefährdungen des Straßenverkehrs und auch Schlägereien, Verletzungen und Alkoholvergiftungen. Es kam wiederholt zu rettungsdienstlichen Einsätzen. Polizei und Ordnungsamt werden daher auch in diesem Jahr mit Unterstützung des Jugendwerkes verstärkt Präsenz zeigen und bei Fehlverhalten folgerichtig einschreiten. Für die Feiernden werden klare Rahmenbedingungen und verbindliche Regeln festgelegt, die von den Ordnungskräften konsequent kontrolliert werden: Um Gefährdungen des Straßenverkehrs zu verhindern, wird der öffentliche Wirtschaftsweg vor der Schützenhalle ab den Wirtschaftswegekreuzungen vor und hinter der Schützenhalle für den KFZ-Verkehr gesperrt. Ordnungskräfte und Schützenverein haben sich darauf verständigt, dass die Maifeiern nur bis 19 Uhr geduldet werden. Danach endet die Veranstaltung. Um Verunreinigungen und Vermüllung zu vermeiden, wird die Stadt Vreden Mülltonnen und mobile Toilettencontainer aufstellen.

Es ist im Bereich der Schützenhalle nur das Mitführen "klassischer" Handwagen, Bollerwagen oder Handkarren erlaubt. Zweckentfremdete Anhänger und motorisierte Zugmaschinen (z.B. landwirtschaftliche Anhänger mit Karnevalsaufbauten, Aufsitzrasenmäher, Anhänger mit musiktechnischen Aufbauten etc.) sind unzulässig und werden aus dem Verkehr gezogen. Anhänger, die schon vor dem 1. Mai auf das Gelände des Schützenvereins gestellt werden, werden kostenpflichtig abgeschleppt. Auf ein generelles Musikverbot wird bis auf weiteres verzichtet, Musikbeschallung wird aber nur in angemessener und begrenzter Lautstärke akzeptiert. Verstärker unterstützte Musikanlagen und Musikanlagen, die "fahrenden Diskotheken" gleichkommen, sind untersagt. In ihrer Lautstärke unangepasste Musikanlagen werden notfalls außer Betrieb gesetzt.

Die maßgeblichen Altersbegrenzungen für den Jugendschutz sind zu beachten: Bier und Wein sind erst ab 16 Jahren erlaubt, branntweinhaltige Getränke erst ab 18 Jahren. Werden Jugendliche mit Alkohol angetroffen, obwohl sie diesen laut Jugendschutzgesetz nicht trinken dürfen, erfolgt eine Sicherstellung der Getränke. Hochprozentiger Alkohol wird bei Jugendlichen oder auch in ihrem Umfeld nicht geduldet. Aufklärende Gespräche zu übermäßigem Alkoholkonsum stehen zwar im Vordergrund, Verstöße werden aber entsprechend konsequent geahndet. Zur Feststellung von Personalien wird dringend empfohlen, einen Personalausweis mit sich zu führen. Trinkende Kinder und Jugendliche, (Lärm-)Belästigungen von Personen oder Schäden an Hab und Gut sowie Müllberge sind inakzeptabel. In diesen Fällen werden die Ordnungskräfte konsequent einschreiten und ggfls. die jeweiligen Eltern benachrichtigen. An dieser Stelle richten Polizei, Ordnungsamt und Jugendwerk auch ausdrücklich einen Appell an die Eltern: Sie sollen darauf achten, was ihre Kinder am 1. Mai an Getränken mitnehmen.

 

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