Kontaktverbot: Kontrollen durch städtische Mitarbeiter

|   Vreden

Die Landesregierung hat ein weitreichendes Kontaktverbot für Nordrhein-Westfalen per Rechtsverordnung erlassen, das am Montag, 23. März, in Kraft getreten ist. Demnach werden Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen untersagt. Ausgenommen ist die Zusammenkunft von Verwandten in gerader Linie, Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sowie in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen, die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen, zwingend notwendige Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen und dienstlichen sowie aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen.

Zur Umsetzung der Rechtsverordnung sind die zuständigen Behörden gehalten, die Bestimmungen "energisch, konsequent und, wo nötig, mit Zwangsmitteln durchzusetzen". In Vreden werden ab sofort in unregelmäßigen Abständen im Stadtgebiet und in den Kirchdörfern Kontrollen durchgeführt. "Wir hoffen, dass sich die Vredener Bürgerinnen und Bürger an die Vorschriften halten und Sanktionen nicht notwendig sind", so die Mitarbeiter des Ordnungsamtes.

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