Klimaschutzziele der Stadt Vreden

|   Vreden

Eine Steigerung der Stromerzeugung aus PV-Anlagen, des Anteils der regenerativen Wärmeversorgung, des Anteils der Fußgänger, Radfahrer und Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und eine Reduzierung der einwohnerspezifischen Treibhausgase sind die nun angestrebten Ziele. Der European Energy Award-Berater Reiner Tippkötter von der energielenker Beratungs GmbH hat in der Ratssitzung am 20. Februar über die Einzelheiten zu den Klimazielen und zur weiteren Vorgehensweise berichtet.

Die bisherigen Klimaschutzziele, welche vom Rat in 2015 beschlossen worden sind, wurden erreicht bzw. sogar noch übertroffen. So wurde zum Beispiel die Steigerung der Stromerzeugung aus Anlagen erneuerbarer Energien (EE-Anlagen) auf dem Stadtgebiet von 60  auf 100 Prozent bereits 2017 erreicht, ein Jahr vor dem festgelegten Zeitpunkt.

Eines der neuen Ziele ist die Steigerung des Modalsplit-Anteils Umweltverbund (Fuß, Rad, ÖPNV)auf 65 Prozent bis zum Jahr 2025. Dabei wird ermittelt, mit welchen Verkehrsmitteln die täglichen Wegstrecken anteilsmäßig zurückgelegt werden. Der aktuelle Wert lag im Jahr 2016 bei 52 Prozent, davon 9 Prozent für Fußgänger, 41 Prozent bei Radfahrern und 2 Prozent beim ÖPNV. Mit der Einführung der Schnellbuslinie "Baumwollexpress" kann diese Entwicklung noch weiter unterstützt werden. Diese Buslinie soll von Gronau über Alstätte, Vreden, Oeding, Burlo und Rhede nach Bocholt führen. Eine zweijährige Erprobungs- und Testphase wurde bereits beschlossen.

Ein Energieteam mit Vertretern aus Politik, SVS-Versorgungsbetriebe GmbH und Verwaltung erstellt und koordiniert einen Plan mit allen Maßnahmen für Vreden, der fortlaufend überarbeitet und ergänzt wird. Er ist im städtischen Internetauftritt unter Leben in Vreden – Klimaschutzkommune – Europäische Energie- und Klimaschutzkommune veröffentlicht. Der Rat hat einstimmig die vom EEA-Energieteam aufgestellte energetische Zielplanung beschlossen.

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