Klettern mit erlebnispädagogischem Hintergrund

|   Ahaus

In ihrem Differenzierungskurs waren Schüler*innen der AHE 13, Abitur mit dem Leistungskurs Erziehungswissenschaften, vom Berufskolleg Canisiusstift Ahaus in Begleitung der Fachlehrerin Mechthild Passerschröer  im Kletterwald Borken unterwegs und konnten die Welt von oben aus den Baumwipfeln sehen. Nach einer kurzen Einweisung zum Anlegen des Gurtsystems und Erklärungen zu sicherheitsrelevanten Abläufen hatte die Aktionsgruppe die Basics zum Klettern so schnell verinnerlicht, dass sie sich nach der Einsteigerstation direkt an die Abenteuer Parcours wagten. Der für geübte Kletterer geeignete „Baumkronen und Power Parcours“ mit über 15 Metern Höhe wurde von den Teilnehmer*innen mit viel Ganzkörpereinsatz bezwungen. Unterwegs galt es dabei auch noch unterschiedlich schwierige Aufgaben wie zum Beispiel Wackelbalken, Hängebrücken und zu bewältigen, und während die Teilnehmer allmählich in luftige Höhen kletterten, überwanden sie zugleich auch die eigenen Grenzen.

Die ganz besondere Herausforderung war für alle der „Base-Jump“ aus zwölf Metern Höhe. Die Aktionsgruppe konnte in der anschließenden Reflexion über ihre Erfahrungen während des Kletterns für sich festhalten, dass gerade für unsere heutige Kinder und Jugendliche, die ihre Freizeit immer mehr online und digital verbringen, Aktivitäten in der Natur wichtig wären. Klettern ist aber nicht nur ein Spaßfaktor, sondern es geht bei derartigen Aktivitäten auch darum, Verantwortung für sich selbst und seinen Mitmenschen (in diesem Fall Kletterpartner) zu tragen. Das hieß auch schon einmal in den hohen Baumwipfeln „die Zähne zusammenzubeißen und durchzuhalten“.  Wenn man es dann gemeinsam bis ganz oben geschafft hat, ist es ein tolles Erfolgsgefühl, denn nur das Miteinander führt letztendlich zum Erfolg -  hier zur Bewältigung des Kletter-Parcours.

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