Klaus Köhn ist ein Helfer mit Herz bei der Ahauser Tafel

|   Ahaus

Klaus Köhn ist seit sieben Jahren bei der Ahauser Tafel ehrenamtlich aktiv, hauptsächlich als Fahrer, aber auch da, wo einfach Hilfe benötigt wird. „Da ich beruflich aus der Lebensmittelbranche komme, hat es mich früher immer schon gestört, dass so viele haltbare Nahrungsmittel weggeworfen werden. Als ich dann in Rente ging, war für mich sofort klar, dass ich bei der Tafel helfen möchte, Lebensmittel zu retten, um diese bedürftigen Menschen zukommen zu lassen“, sagt er.

Geschäfte anfahren, in Kontakt sein, zu schauen, welche Waren mitgenommen werden – all das macht ihm viel Freude. Er sieht sich als ein „Zahnrad“ von insgesamt 90 „Zahnrädern“ (Ehrenamtlichen bei der Tafel), die im Zusammenspiel dafür Sorge tragen, dass bis zu 420 Menschen an zwei Ausgabetagen von der Tafel profitieren.

„Ganz besondere Erlebnisse gab es, als ich während des Corona-Lockdown das ein oder andere Mal einigen hilfsbedürftigen Kunden, die Ware nach Hause bringen konnte. Die mir entgegengebrachte Dankbarkeit hat mich tief berührt“. Auch die Pfarrcaritasaktionen in Wessum und Wüllen freuen ihn immer sehr, dort werden haltbare Lebensmittel gesammelt. Ganz besonders gern fährt er die Lebensmittel, die die Firmlinge aus Alstätte, bei Wind und Wetter einen Tag vor Weihnachten sammeln, zur Tafel. „Da geht einem das Herz auf“, so Klaus Köhn.

Für ihn steht fest: So lange er selber fit ist, wird er weiterhin seine Zeit  der Ahauser Tafel und damit einigen bedürftigen Menschen in Ahaus und Umgebung ehrenamtlich zur Verfügung stellen. Wer sich selbst bei der Ahauser Tafel engagieren möchte, kann den Sozialdienst katholischer Frauen kontaktieren: Tel. 02561/95230.

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