Kirchen-Vertreter im Kreishaus

|   Kreis Borken

Zu ihrem regelmäßigen gemeinsamen Meinungs- und Gedankenaustausch sind jetzt Kreisdechant Christoph Rensing und Kreisdekanatsgeschäftsführer Matthias Schlettert als Vertreter der katholischen Kirche sowie Superintendent Joachim Anicker vom Evangelischen Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken im Borkener Kreishaus mit Landrat Dr. Kai Zwicker und Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster zusammengekommen.

In dem Gespräch ging es u. a. um die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das gesellschaftliche Leben, die psychosoziale Situation vieler Betroffener sowie die Arbeit von Verbänden und Vereinen. Angesichts gesellschaftlicher, finanzieller und demografischer Veränderungen stehen Katholische und Evangelische Kirche derzeit inmitten grundlegender struktureller Herausforderungen und Anpassungen. Die Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen muss entsprechend fortentwickelt werden. Im Bistum Münster wurde dazu jetzt ein Prozess zur Schaffung sogenannter "pastoraler Räume" eingeleitet. Auch auf Seiten der evangelischen Kirche müssen die pastorale Arbeit mittelfristig breiter aufgestellt werden und Gemeinde-Nachbarschaften entwickelt werden, erläuterte Joachim Arnicker. Weiteres Thema war die Zusammenarbeit von Kirchen und Kreis auf sozialen Gebiet, vor allem im Kita-Bereich, aber auch in den caritativen Einrichtungen, der Notfall- und der Telefonseelsorge. Für den Superintendent war es das letzte Treffen mit den Spitzen der Kreisverwaltung. Nach 17 Jahren in diesem hohen Kirchenamt tritt er zum Jahresende in den Ruhestand. Seine Nachfolgerin wird dann Susanne Falcke, bisher Pfarrerin in Dülmen.

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