Kindertagesstätten werden um jeweils eine Gruppe erweitert

|   Ahaus

Die Ahauser Kindertagesstätten „Siebenstein“ in Wessum und „Villa Kunterbunt“ in Wüllen werden im kommenden Jahr um jeweils eine Gruppe erweitert. Die Kita „Siebenstein“ bietet vom 1. August 2021 eine weitere Gruppe für Kinder zwischen drei und sechs Jahren an; in der „Villa Kunterbunt“ wird es dann eine zusätzliche Gruppe für Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren geben. Das hat der Jugendhilfeausschuss der Stadt auf Grundlage der Tageseinrichtungsplanung 2020 bis 2025 beschlossen. 

Auch in Graes und Ottenstein wird der Bedarf an Kitaplätzen steigen. Für ein langfristig bedarfsgerechtes Angebot in Graes muss eine zusätzliche altersgemischte Gruppe geschaffen werden. Über eine Gruppenerweiterung zum 1. August 2021 hat die Stadt bereits mit dem Träger der Kita, der katholischen Kirche, gesprochen. In Ottenstein werden zusätzliche Betreuungsplätze benötigt, eine Erweiterung um eine Kindergartengruppe ist jedoch nicht geplant. Die Stadt Ahaus wird sich mit den örtlichen Trägern der Kitas abstimmen und eine Lösung erarbeiten. Für Alstätte besteht nach Auswertung der Daten aktuell kein Handlungsbedarf. Vor der Entscheidung, welche Ahauser Tageseinrichtungen erweitert werden, hat sich die Verwaltung mit allen Trägern vor Ort abstimmt. Auch einzelne freie Träger sind demnach an Gruppenerweiterungen interessiert, jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt. 

Im Dezember vergangenen Jahres hatte der Jugendhilfeausschuss die Fortschreibung der „Bedarfsplanung Tageseinrichtungen für Kinder 2020 bis 2025“ beschlossen. Diese Bedarfsplanung wird in regelmäßigen Abständen durch ein beauftragtes Institut fortgeschrieben. Zwischenzeitlich überprüft die Verwaltung jährlich, ob die prognostizierten Zahlen mit den aktuellen Daten übereinstimmen und passt die Planungen an die demografischen Entwicklungen an. Für den Bedarf an zusätzlichen Plätzen sorgen unter anderem der Geburtenanstieg, Zuwanderungen oder auch Elternwünsche nach immer früherer und längerer Betreuung ihrer Kinder. Auch das geplante zweite beitragsfreie Kindergartenjahr wird sich in den kommenden Kindergartenjahren auf den Platzbedarf auswirken.

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