Kinderschutzparcours für Ahauser Kinder

|   Ahaus

330 Kinder zwischen 9 und 11 Jahren aus sieben Ahauser Grundschulen nehmen zurzeit an dem interessant gestalteten Kinderschutzparcours „Heldentraining mit Finn und Emma“ teil. In der Zeit vom 3. bis zum 30. November setzen sich die Kinder in Kleingruppenarbeit mit den Themen Kinderrechte, Gefühle, Nähe und Distanz, Gewalt, Wut und Macht auseinander und bekommen Anregungen, wo sie sich gegebenenfalls Hilfe holen können. Ziel ist, die Kinder schon früh präventiv zu stärken. In den Gruppen beschäftigen sich die 9 bis 11-Jährigen mit den Fragen

  • Welche Kinderrechte gibt es?
  • Was stärkt mich?
  • Welche Gefühle kenne ich?
  • Welches Geheimnis sollte ich nicht für mich behalten?
  • Wo hole ich Hilfe, wenn ich nicht mehr weiterweiß?

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendförderung und der Schulsozialarbeit der Stadt Ahaus und vom Jugendwerk Ahaus haben sich in einer eintägigen Infoveranstaltung auf die Veranstaltungen vorbereitet, um dieses Projekt gemeinsam umsetzen zu können. So entstand ein kindgerechter und praxisnaher Parcours, mit dem die Präventionsarbeit lebendig umgesetzt werden konnte.

Niederschwellige Methoden

Mit Hilfe der niederschwelligen Methoden können die Kinder miteinander ins Gespräch gebracht und bestärkt werden, die eigenen Gefühle ernst zu nehmen und wenn nötig, NEIN zu sagen. Es wird den Kindern ermöglicht, von ihren eigenen Handlungsstrategien zu berichten und sie erfahren konkrete Möglichkeiten zum Umgang mit problematischen Situationen.

Die Kinder zeigen sich begeistert vom Kinderschutzparcours „Heldentraining mit Finn und Emma“ und der Fachbereich Jugend der Stadt Ahaus freut sich, dass das Angebot von den Grundschulen so dankend angenommen wird und so viele Kinder erreicht und berührt. Der Fachbereich Jugend der Stadt Ahaus plant, diese Veranstaltung im nächsten Jahr wieder anzubieten.

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330 Ahauser Kinder nehmen noch bis zum 30. November 2022 am Kinderschutzparcours teil.
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