Kinder dürfen wieder in der Gruppe Sport treiben

|   Lokalsport

Die Bund-Länder-Konferenz am Mittwoch hat einen Stufenplan mit schrittweisen Öffnungen und Lockerungen hervorgebracht, auch für den Sport. Und auch das Land NRW hat seine Vorgaben nun am Freitag präzisiert. Demnach ist Sport in Gruppen im Nachwuchsbereich bis 14 Jahre ab dem 8. März im Freien wieder gestattet. Sprich: Es könnte unter Auflagen bei den Kindern wieder trainiert werden.

Individualsport allein, zu zweit, mit beliebig vielen Personen aus einem Hausstand oder maximal fünf Personen aus zwei Hausständen betrieben werden darf. Ebenso ist weiter Einzeltraining mit Trainer – zum Beispiel Torwarttraining – gestattet.

Kinder bis 14 Jahre dürfen als Gruppe bis zu 20 Personen unter Anleitung Sport treiben. Sichergestellt werden muss, dass auf den Außensportanlagen zwischen den „Einheiten“ – ob Zweier-, Fünfer- oder auch 20er-Gruppe – stets die Mindestabstände von fünf Metern eingehalten werden. Innerhalb der Gruppe müssen keine Abstände eingehalten werden, das bestätigt der Landessportbund. Somit ist unter anderem Fußballtraining im Freien für Kinder gestattet. Grundlegend ist die Freigabe der Anlage durch die Kommune.

Laut Verordnung des Bundes sind weitere Schritte ab dem 22. März denkbar, sofern sich die Inzidenzen stabilisieren – dann auch für den Erwachsenensport. Ab Anfang April wird sogar reguläres Mannschaftstraining mit Kontakt im Freien für alle bei stabilen Inzidenzwerten zwischen 50 und 100 in Aussicht gestellt. Die Vize-Präsident des FLVW, Manfred Schnieders, gibt den Vereinen folgendes mit auf den Weg: Diese sollten die Hygienekonzepte mit den Kommunen weiter abstimmen. Und: „Sie sollten sich auch streng daran halten.“ Auch und vor allem, um die weiteren Öffnungsschritte nicht zu gefährden. Im System ist bekanntlich eine Notbremse eingebaut. Weitere Verbände appellieren an das Verantwortungsbewusstsein der Vereine.

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